Jugendkraft

15.04.2014

Nomen est omen

Ein Teil der Geehrten des KSV-Unterelchingen: Dieter Köhler (von links), Gerlinde Schwerdtfeger, Beate Schorn, Markus Schorn, Hubert Mayer, Heinz Lettau, Achim Baier, Karl Steck, Hans Mayer, Christian Holl sen., Josef Mayer und der KSV-Vorsitzende Berndt Schwerdtfeger.
Bild: Manfred Deger

Der KSV-Unterelchingen macht seinem Namen alle Ehre

„Jugendkraft“ ist der Name des über 100 Jahre alten und 975 Mitglieder starken „Kraftsportvereines Unterelchingen e.V.“ „Wir machen unserem Namen alle Ehre,“ meinte Vereinsvorsitzender Berndt Schwerdtfeger zu Beginn der von etwa 100 Mitgliedern besuchten Generalversammlung. Sein Lob bezog sich vor allem auf die Trainer, Übungsleiter und Betreuer der zehn Vereinsabteilungen unter dem KSV-Dach, den Sparten Ringen, Jonglieren, Handball, Frauengymnastik, Herrengymnastik, Ballett, Kinderleichtathletik, Theaterabteilung, Sängerriege und Blaskapelle. Die Berichte aus diesen Abteilungen unterstrichen, dass der Großverein KSV eine individuelle Heimat für das sportliche und kulturelle Interesse von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Seniorinnen und Senioren ist.

Schwerdtfeger bezog in sein Lob auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei Veranstaltungen, die Sponsoren und Mitglieder der Fördervereine und die Eltern mit ein, die den Sportbetrieb tatkräftig unterstützten. Er bat Elchingens 2. Bürgermeister Konrad Dehm, den Dank des Vereines für die finanzielle Unterstützung an den Gemeinderat und den Bürgermeister weiter zu geben.

Dehm ist auch Abteilungsleiter der KSV-Sängerriege und wurde vor Kurzem für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement und seine ehrenamtliche Vereinsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. „Das ist die höchste Auszeichnung, welche die Regierung zu vergeben hat. Wir sind stolz, ein solches Mitglied in unserem Verein zu haben und wir sind stolz darauf, heute 30 aktive und passive Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue auszeichnen zu können“, sagte Schwerdtfeger unter dem Beifall der Anwesenden vor den Ehrungen (siehe Kasten).

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In seinem Rückblick stellte er einen leichten Rückgang der Mitgliedschaft bei den Kindern und einen leichten Zuwachs bei den Erwachsenen fest. Den Rückgang bei den Kindern führte er auf die vielfältigen Angebote in unserer Gesellschaft, auf die veränderte Schullandschaft mit Betreuung auch am Nachmittag zurück, was für die Kinder zu einer steigenden Belastung bei gleichzeitiger Reduzierung ihrer Freizeit führe. Trotzdem könne sowohl im Kinder-, als auch im Jugend- und Erwachsenenbereich von durchweg guter Vereinsarbeit und von sehr guten sportlichen Erfolgen berichtet werden. Hier einige Beispiele, die dies unterstreichen: Jonas Wuchenauer wurde Deutscher Jugendmeister im Ringen. Beate Schorn leistete eine hervorragende Arbeit mit den Kleinsten des Vereines und die beiden Trainer Ilias Özkök und Dieter Folz stiegen mit der zweiten Ringermannschaft in die zweite Landesliga auf.

„Ohne den KSV ist in Unterelchingen ein sportliches und kulturelles Leben nicht denkbar“, sagte Konrad Dehm, der dem Verein den Dank der Gemeinde für seine vielfältigen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten überbrachte. Für den guten Ton und die musikalische Umrahmung der Versammlung sorgten die vereinseigenen Abteilungen „Blaskapelle“ und „Sängerriege“. (mde)

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