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Neu-Ulm

22.02.2018

Nuxit: Jetzt kommen die Unterschriftensammler

Das Bündnis zum Bürgerbegehren sammelt jetzt Unterschriften.
Bild: Alexander Kaya

Aktivisten für das Bürgerbegehren wollen auch bei den Diskussionsabenden zur Kreisfreiheit präsent sein.

Jetzt wird es ernst: Das Bündnis „Nuxit – so geht’s net“ hat nun begonnen, Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu sammeln. Daran müssen sich mindestens 2700 Wahlberechtigte beteiligen, damit das Begehren Erfolg hat und in einen Entscheid münden kann. Ein halbes Hundert Aktivisten wird nach den Worten von Bündnis-Sprecher Klaus Rederer nun ausschwärmen, um die 700 vorgefertigten Listen mit Unterschriften zu füllen. Dabei sollen die Sammler durchaus auch „frech“ sein.

Am frühen Montagabend wollen einige von ihnen auch vor der Pfuhler Seehalle stehen. Dort findet das erste von drei Bürgergesprächen zum Nuxit statt, das die Stadt veranstaltet. Wer sich angemeldet hat, kann dort in lockeren Runden über die angestrebte Kreisfreiheit diskutieren. Die Unterschriftensammler wollen laut Rederer vor und nach der Veranstaltung, die um 17.30 Uhr beginnt, mit ihren Listen präsent sein. „Wir müssen mal was ausprobieren“, sagt der Sprecher der Vereinigung. Allerdings werden die Aktivisten auf öffentlichem Grund stehen, wie Rederer betonte. Es gehe in diesem Fall darum zu zeigen, „dass wir da sind“.

Präsenz zeigen will die Initiative zudem vom 3. März an auf dem Neu-Ulmer Wochenmarkt. Auch auf anderen öffentlichen Plätzen, wie etwa vor Supermärkten, werden Menschen mit Unterschriftenlisten stehen. Die Initiative will einen möglichst zügigen Start hinlegen, um rasch die notwendigen Unterschriften beieinander zu haben. Rederer geht von acht Wochen aus und räumt gleichzeitig ein, dass dies sehr ehrgeizig sei. Er begründete am Dienstagabend beim Bündnis-Treffen im Café d’Art die Eile mit den zu erwartenden bürokratischen Mühlen, denn der Stadtrat muss letztlich über die Zulässigkeit eines Bürgerentscheids befinden. Der könnte dann voraussichtlich am Tag der Landtagswahl stattfinden, dem 14. Oktober.

Rederer betonte noch einmal, es gehe der Initiative in erster Linie darum, einen Bürgerentscheid über die Kreisfreiheit zu erreichen. Der könne ja auch zugunsten der Kreisfreiheit ausgehen. Offenkundig stößt das Vorhaben auf eine gewisse Gegenliebe in der Bevölkerung, denn das Bündnis besteht mittlerweile aus 60 bis 70 Personen, die für eine Bürgerabstimmung trommeln wollen. Ob sie damit tatsächlich den Nerv der Menschen treffen, wird sich erstmals am 20. März zeigen, denn dann soll das Zwischenergebnis der Unterschriftenaktion veröffentlicht werden.

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