1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Ostergarten in der Friedenskirche

Aktion

30.03.2019

Ostergarten in der Friedenskirche

Eine der Stationen zeigt die Gefangennahme Jesu.
Bild: Friedenskirche

Ausstellung zeigt in zehn Stationen die Passionsgeschichte

In 45 Minuten durchs Heilige Land: Von kommenden Montag, 1. April, bis Sonntag, 21. April, ist das Ostergarten-Projekt der Friedenskirche Neu-Ulm zu bestaunen. In zehn Stationen präsentiert der szenisch gestaltete Weg im Erweiterungsbau der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde die Passionsgeschichte. Das reicht vom Einzug Jesu in Jerusalem, über das Abendmahl, den Verrat, die Kreuzigung bis hin zur Auferstehung und den Vater-unser-Bereich. Mit Geschichten, Gerüchen, Geräuschen und Licht, Fladenbrot und Traubensaft sollen alle Sinne angesprochen werden. „Wir wollen versuchen, die Atmosphäre von damals erlebbar zu machen“, sind sich Pastor Thomas Greiner sowie die Projektleiterin Simone Thiess einig.

Zum zweiten Mal findet diese Aktion statt – und soll in Neu-Ulm jedes zweite Jahr Dauereinrichtung werden. Andernorts werden solche Ostergärten stark frequentiert, wie Erfahrungen in den nächstgelegenen Ausstellungen bei Ravensburg und Stuttgart zeigten.

Der Zeitaufwand der bis zu 100 Ehrenamtlichen ist hoch: Sie kümmern sich um die Technik, sorgen für Brot- und Saftnachschub oder begleiten die Besucher 45 Minuten lang als Führer mit altersgerechten Erklärungen durch die Ausstellung. Schauspieler, Tontechniker, Kulissenmaler, Näherinnen, Fachleute für Spezialeffekte sowie handwerklich Begabte bekommen ihre Spezialaufträge und werden bei der Umsetzung begleitet. Für die Besucher der Führungen am Wochenende und nachmittags ist ein kleines Bistro geöffnet.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Das Ostergarten-Konzept wurde vor rund 17 Jahren von dem badischen Diakon Lutz Barth entwickelt. Seither ziehen bundesweit einige Ostergärten jedes Jahr über 100000 Besucher an. Hier werden biblische Inhalte auf kreative Weise so dargestellt, dass alle Sinne einbezogen und beim Besucher angesprochen werden. Das führt zu einer sehr intensiven, nachhaltigen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema.

Dahinter steht das Anliegen, die Menschen auf eine attraktive Weise mit dem Evangelium in Berührung zu bringen, wie sie heute auch in vielen anderen Bereichen – zum Beispiel in der Museumspädagogik – verwendet wird. (az)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren