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15.07.2010

Polizei nimmt Radfahrer unter die Lupe

Neu-Ulm Im Jahre 2009 ereigneten sich im Stadtgebiet Neu-Ulm mit den dazugehörigen Gemeindeteilen laut Polizei 122 Verkehrsunfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren. Dabei wurde ein Radler getötet und 116 zum Teil schwer verletzt. Bei knapp 60 Prozent der Unfälle waren die Radler Verursacher oder zumindest Mitverursacher. Grund genug für die Polizeiinspektion Neu-Ulm, in einer "Schwerpunktwoche" Anfang Juli sich besonders mit dieser Verkehrsart zu beschäftigen. Im Rahmen der Aktion wurden rund 230 Radfahrer kontrolliert. Knapp 100 wurden wegen Verstößen gegen Verhaltensvorschriften, insbesondere illegales Fahren auf Gehwegen oder freihändig Fahren, oder wegen technischer Mängel an Beleuchtung und Bremsen ermahnt beziehungsweise verwarnt.

Besonderes Augenmerk legten die Beamten auf den unfallträchtigen Allgäuer Ring, wo den Radfahrern das richtige Verhalten beim Befahren des Rings ausführlich erläutert wurde. Dabei stellte sich heraus, dass einige wenige ältere Verkehrsteilnehmer die aktuelle Verkehrsregelung trotz aufwendiger Beschilderung immer noch nicht verinnerlicht haben. Sie gingen nach wie vor davon aus, zumindest in einer Fahrtrichtung Vorfahrt zu haben. In einem Informationsgespräch konnte dieses Missverständnis ausgeräumt werden.

Darüber hinaus wurde mithilfe von einschlägigem Infomaterial eindringlich auf die Vorteile eines Schutzhelmes und das Tragen auffälliger Kleidung hingewiesen.

Spätestens im Herbst werden wieder die groß angelegten Beleuchtungskontrollen, vor allem im Umfeld der Schulen stattfinden, wo es regelmäßig zu sehr hohen Beanstandungsquoten kommt, da sich manche Velos in einem schlechten technischen Zustand befinden. (az)

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