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Neu-Ulm

27.08.2020

Polizeikontrolle bei Neu-Ulm: 42 Kilo Kokain in Auto auf A7 entdeckt

42 Kilogramm Kokain hat die Polizei jetzt in einem Auto auf der A7 bei Neu-Ulm entdeckt.
Bild: Daniel Reinhardt, dpa (Symbolbild)

Bei einer Kontrolle auf der A7 bei Neu-Ulm macht die Polizei einen riesigen Kokain-Fund. Das Rauschgift war laut LKA professionell verbaut.

42 Kilogramm Kokain hat die bayerische Grenzpolizei in einem Auto auf der A7 bei Neu-Ulm gefunden. Der 79-jährige Fahrer des Wagens hätte mehrere Pakete mit der Droge in einem professionell verbauten Schmuggelversteck dabeigehabt, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in München am Donnerstag mit. Für die Ermittler ist es bereits der dritte größere Rauschgiftfund binnen vier Tagen in Bayern.

Im Fall Neu-Ulm sei der italienische Staatsangehörige möglicherweise ein Mittelsmann beim Handel mit dem Kokain gewesen: "Wir gehen davon aus, dass er es wieder weiterverkaufen wollte", sagte ein Sprecher des LKA.

Kokain-Fund bei Neu-Ulm: Mann war auf dem Weg in Richtung Süden

Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Lindau kontrollierten den Mann bereits am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr auf der A7 bei Neu-Ulm. Er war mit einem Mercedes Benz mit italienischer Zulassung auf dem Weg in Richtung Süden.

Der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Näheres zu dem dringend Tatverdächtigen und seiner genauen Fahrtroute seien derzeit noch Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

Kokain-Fund bei Neu-Ulm ist schon der dritte LKA-Fahndungserfolg binnen weniger Tage

Noch zwei weitere Fahndungserfolge hat das bayerische LKA dieser Tage vermeldet. Bereits am vergangenen Freitag spürten Schleierfahnder der Grenzpolizeistation Pfronten bei Füssen zirka 20 Kilo Heroin und zirka 18 Kilo Kokain auf - ebenfalls auf der A7.

Im Rahmen ihrer üblichen Streifenfahrt kontrollierten die Beamten gegen 20.30 Uhr einen Opel mit belgischer Zulassung. Der Fahrer, ein 36-jähriger belgischer Staatsangehöriger, befand sich auf dem Weg in Richtung seines Heimatlandes.

Hintergründe zum Kokain-Fund sind noch unklar

Das Rauschgift sei im Fahrzeuginneren professionell versteckt gewesen. Doch auch hier kann die Polizei wegen laufender Ermittlungen noch nichts Näheres zu den Hintergründen des dringend Tatverdächtigen und seiner genauen Fahrtroute sagen.

Gegen den 36-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten die Untersuchungshaft angeordnet. Ihm wird die Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last gelegt.

Die dritte große Rauschgiftsicherstellung erfolgte am Dienstag durch Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling auf der A8 bei Rosenheim. Zirka 15 Kilo Kokain wurden nach einer Kontrolle eines PKW mit deutscher Zulassung beschlagnahmt.

Der Fahrer, ein 41-jähriger italienischer Staatsangehöriger, befand sich auf dem Weg in Richtung Italien. Im Zuge der Kontrolle entdeckten die Fahnder die Drogen, die im Fahrzeuginneren versteckt waren. Näheres ist auch hier noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (az/dpa)

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