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14.04.2020

Polizisten retten Fuchswelpen das Leben

Der kleine Paul sieht nach der Pflege schon wieder fitter aus.
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Der kleine Paul sieht nach der Pflege schon wieder fitter aus.

Das drei Wochen alte Tier lag mehrere Stunden neben einem Mountainbikepfad in Weißenhorn. Eine Polizistin hat den kleinen Paul aufgepäppelt.

Der kleine Fuchswelpe schaut aus kleinen schwarzen Knopfaugen hoch. Auf dem Foto, das die Neu-Ulmer Polizei gemacht hat, sitzt er schon sichtlich gestärkt auf dem Boden – hat er doch zuvor ein Fläschchen mit Welpenmilch erhalten. Das der Kleine überlebt hat, ist ein großes Glück – und der Polizei zu verdanken.

Der etwa drei Wochen alte Welpe wurde am Donnerstagmittag von Beamten der Weißenhorner Polizei bei einem Mountainbikepfad gefunden. Da er dort alleine auf dem Weg lag, hätte es von einem Fahrrad erfasst werden können. Die Polizisten sprachen sodann mit einem Jagdpächter und legten den Fuchswelpen dann am Wegrand ab: Sie hatten die Hoffnung, dass das Muttertier ihr Junges zurück in den Bau holt. Als die Polizisten um 20 Uhr erneut nach dem Fuchsbaby sahen, lag es aber immer noch alleine dort.

Die Polizistin päppelt den Fuchswelpen auf

Da es einen geschwächten Eindruck machte wurde es zu einer Polizistin in Neu-Ulm gebracht, die sich um das Jungtier kümmerte. Normalerweise wendet die Polizei sich in solchen Fällen ans örtliche Tierheim, die immer sehr engagiert helfen, wie Pressesprecher Holger Stabik vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West erzählt. Doch zum einen war Ostern, zum anderen sind Wildtiere ein anderer Fall als eine Fundkatze. Die Neu-Ulmer Polizistin sprach also mit einem Tierarzt und organisierte dem kleinen Fuchs, der auf den Namen Paul getauft wurde, Welpenmilch. Sie fütterte den jungen Fuchs über Nacht – am nächsten Tag sah er schon wieder viel fitter aus, er genoss offenbar die Pflege.

Am nächsten Tag wurde Paul in eine adäquate Unterkunft gebracht und dort einer Pflegestelle übergeben. Dort wird der Fuchswelpe nun richtig aufgepäppelt. (cao)

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