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Ulm

11.10.2019

Radfahrer in Ulm fordern mehr Platz und mehr Rechte

Der Münsterplatz war der Startpunkt der "1. Ulmer Radl-Nacht".
Bild: Oliver Helmstädter

Die "1. Ulmer Radl-Nacht“, die am Freitagabend in Ulm startete, soll letztlich mehr Platz für den Radverkehr bringen.

Das Wetter spielte der „1. Ulmer Radl-Nacht“ in die Karten. Etliche Radfahrer folgten dem Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und versammelten sich am Freitagabend auf dem Münsterplatz. „Komm’ und radel mit, je leuchtender und bunter desto besser“ plakatierte der ADFC im Vorfeld, um seinen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Verbreitet war der Hashtag #MehrPlatzFürsRad.

Der ADFC sagt: Das Fahrrad werde zwar als wichtiges und sauberes Verkehrsmittel gelobt, bekommt aber bislang nicht den Platz, den es braucht, um den Verkehr zu entlasten und mehr Menschen aufs Fahrrad zu holen. Radwege sind vielerorts zu schmal, holprig oder überhaupt nicht vorhanden. Häufig sind sie ein frustrierender Mix aus lückenhaften, schlechten oder schlichtweg gefährlichen Lösungen.

Gefordert werden: Erhöhung des Radverkehrsetats, Ausbau eines lückenlosen, komfortablen und sicheren Radverkehrsnetzes, Öffnung der Busspuren für Radfahrende, konsequentes Verfolgen von Falschparkern auf Radwegen, Radfahr- und Schutzstreifen sowie bessere Fahrradabstellmöglichkeiten. (heo)

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