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03.03.2009

Radweg in Illerberg ist gestrichen

Landkreis (kr) - Der Radweg zwischen Witzighausen und Illerberg bleibt so, wie er ist, und wird in Illerberg nicht verlängert. Der Kreis-Verkehrsausschuss beschloss gegen die Stimmen der FWG-Räte Kurt Baiker und Helmut Lattner, eine vor Jahren ins Auge gefasste innerörtliche Verlängerung nicht weiter zu verfolgen.

Gründe dafür gibt es mehrere: Zum einen signalisierten einige Häuslesbesitzer bereits im Jahr 1999, dass sie nicht gewillt seien, Grund für einen Radweg abzutreten. Bedeutsamer und letztendlich ausschlaggebend für die Entscheidung, das Vorhaben aus dem Investitionsprogramm des Landkreises zu streichen, waren Überlegungen in Sachen Verkehrssicherheit. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass es einen Radweg innerhalb Illerbergs gar nicht braucht. Nach Erhebungen des Staatlichen Bauamts Krumbach sind auf der Kreisstraße NU 5 zwischen Witzighausen und Illerberg übers Jahr gesehen lediglich 2500 Kraftfahrzeuge pro Tag unterwegs., darunter im Durchschnitt 140 Lkw. Auch die Verkehrsexperten der Neu-Ulmer Polizei sahen keinen dringenden Bedarf für eine gesonderte Radlerspur in der Ortschaft: Im Beobachtungszeitraum von sechs Jahren haben sich nur sehr wenige Unfälle ereignet, schon gar keine, an denen Radler oder Fußgänger beteiligt waren.

Selbst Franz Schmid (Die Grünen) - ein ausgewiesener Radverkehrsexperte - war der Ansicht, dass ein Radweg innerhalb der geschlossenen Ortschaft überflüssig, weil gefährlich, für Radler sei.

Zuvor hatte Landrat Erich Josef Geßner darauf hingewiesen, dass an keiner einzigen Kreisstraße hierzulande ein Radweg innerorts ausgebaut ist.

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