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13.05.2015

Radwegfrage: Räte bleiben vorerst draußen

Gefährliche Kreuzung: Hier soll ein Stoppschild mehr Sicherheit für Radfahrer bringen.
Bild: Andreas Brücken

Bürgermeister spricht Klartext

Nur ein knappes und deutliches „Nein“ hatte Bürgermeister Wolfgang Fendt als Antwort auf eine Anfrage von Stadtratsmitglied Franz-Josef Niebling ( CSU) im Bauausschuss übrig. Der wollte wissen, ob es möglich sei, zu einem gemeinsamen Ortstermin für den geplanten Radweg von Unterroth nach Biberachzell auch die Fraktionsvorsitzenden einzuladen. Das verneinte der Rathauschef entschieden, seiner Ansicht nach sei es ein „Unding“, wie sich manche Stadträte schon im Vorfeld in die Arbeit von Behörden einmischen würden.

Der Nachfrage im Ausschuss war ein Schreiben von Niebling an Fendt vorausgegangen, in dem der Autor vorgeschlagen hatte, den Roggenburger Bürgermeister Mathias Stölzle, sowie Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Krumbach und die Fraktionsvorsitzenden aus Weißenhorn zu einem gemeinsamen Gespräch einzuladen, bei dem es um den Radweg gehen sollte. Aus Nieblings Sicht ist das wichtig, immerhin werde das Projekt zwischen 150000 und 700000 Euro kosten, betonte Niebling auf Anfrage der NUZ. Fendts Abfuhr wollte er nicht näher kommentieren.

Außerdem beschäftigten sich die Mitglieder des Bauausschusses mit einem Antrag der Firma Peri, die auf ihrem Gelände eine zweigeschossige Kantine für ihre Mitarbeiter errichten will. Dabei setzte sich Stadtbaumeisterin Conny Roth über die behördliche Sachlichkeit hinweg und fügte in der schriftlichen Stellungnahme hinzu: „Die Verwaltung begrüßt das Vorhaben und freut sich für alle Peri-Mitarbeiter für diese sehr gelungene, schöne Planung.“ Auch die Räte stimmten zu.

Hoch hinaus will eine Maschinenbaufirma im südlichen Eschach. Hier soll ein neuer Gebäudeteil mit acht Metern Höhe entstehen. Eine Überschreitung der Maximalhöhe sei in diesem Fall unumgänglich, so Roth, doch sollte es für einen Gewerbetreibenden möglich sein, zu erweitern. Auch hier gab der Ausschuss grünes Licht.

Die Sichtverhältnisse an der Kreuzung von Engelkellerstraße und Roggenburger Straße gaben Anlass für Beschwerden von Radfahrern. Jetzt soll ein Stoppschild die Situation sicherer machen. Einem Spiegel erteilte das Staatliche Bauamt allerdings Absage – dieser zeige die Situation verzerrt und bietet nur „Scheinsicherheit“. (anbr)

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