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Ulm

07.08.2019

Raubmord: Jetzt ist auch der vierte Verdächtige gefasst

Beim Prozessauftakt im vergangenen Oktober verbarg der Angeklagte sein Gesicht hinter einem großen braunen Papierumschlag.
Bild: Alexander Kaya (Archivfoto)

Im Prozess um den Raubmord in der Dreikönigsnacht 2018 gibt es eine unerwartete Wendung. Das Verfahren verzögert sich aus einem anderen Grund.

Eigentlich sollten im Prozess um den Raubmord am Ulmer Eselsberg am Mittwoch die Plädoyers beginnen. Doch die Verteidiger der Angeklagten stellten zwei neue Anträge, das Verfahren verzögert sich. Eine unerwartete Wendung gibt es auch so: Das Gericht gab bekannt, dass auch der vierte Tatverdächtige gefasst worden ist. Der Mann sei bei einem Drogengeschäft festgenommen worden und sitze nun in einem georgischen Gefängnis. Ein weiterer mutmaßlicher Täter sitzt seit einem halben Jahr in Israel in Auslieferungshaft. Die beiden anderen, ein 39-jähriger Georgier und seine 46-jährige russischstämmige Frau, stehen in Ulm vor Gericht.

Dem in Ulm lebende Ehepaar und die beiden anderen Männern wird vorgeworfen, am Dreikönigstag 2018 in ein Haus am Veltlinerweg eingebrochen zu sein. Dort sollen sie Geld und Schmuck einer 91 Jahre alten Frau mitgenommen und deren 59 Jahre alten Sohn derart misshandelt haben, dass er ums Leben kam. Der Prozess wird am Dienstag, 13. August, fortgesetzt. In der morgigen Ausgabe lesen Sie einen ausführlichen Bericht über den Stand der Verhandlung. (bh)

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