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06.04.2011

Rekordjahr für Ingenics

100 Ingenieure gesucht

Ulm Prall gefüllt sind die Auftragsbücher beim Ulmer Beratungsunternehmen Ingenics. Und das zurückliegende Jahr strotze sogar vor Rekorden. „Wir sind im Jahr 2010 schneller und stärker als erwartet auf unseren langfristigen Wachstumspfad zurückgekehrt. Das ist ein gutes Zeichen für die Wirtschaft, denn es bedeutet, dass die von uns beratenen, weltweit operierenden Konzerne ihre gewohnten Investitionszyklen wieder aufgenommen haben.“

Mit diesen Worten beschreibt Oliver Herkommer, der gemeinsam mit seinem Bruder Jörg Herkommer die nicht börsennotierte Ingenics AG leitet, das bislang erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Die technische Unternehmensberatung mit Sitz in Ulm und Niederlassungen in Hamburg, Stuttgart und München sowie den Auslandsstandorten in Atlanta, Shanghai und Paris setzte im vergangenen Jahr 25,1 Millionen Euro um – das sind 32,2 Prozent mehr als im Vorjahr und fünfmal so viel wie noch 2001.

Diesen Wachstumspfad will das Unternehmen konsequent weitergehen. „Unsere Auftragsbücher sind prall gefüllt. Wir suchen deshalb weiter Ingenieure, die für unsere Kunden weltweit Fabriken planen und optimieren, Produktionsprozesse verschlanken oder in Verwaltungen für effizientere Abläufe sorgen.“

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Den Schock der Auftragseinbrüche überwunden

Weil die 200 Mitarbeiter laut Jörg Herkommer der Schlüssel zum Erfolg des Beratungsunternehmens sind, wurden sie in Form einer Sonderzahlung im vergangenen Jahr und auch in Form einer vorgezogenen Gehaltserhöhung Anfang 2011 an den guten Zahlen beteiligt. „Wir haben im vergangenen Jahr 27 neue Kollegen integriert. In diesem Jahr sind es bereits 18 weitere Teammitglieder.

Wir bieten neben interessanten Aufgabenstellungen in Deutschland auch internationale Karrierechancen in Brasilien, China und den USA“, so Jörg Herkommer. Das Wachstum werde sich fortsetzen: „Zusammengenommen brauchen wir in den nächsten zwei Jahren rund 100 Ingenieure, um die anfallenden Aufgaben zu bewältigen.“

Ein wichtiges Standbein für die Ingenics AG ist die Umsetzung volumenstarker Investitions- und Optimierungsprojekte in der Automobilindustrie, bei den Automobilzulieferern, in der Luftfahrttechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau. „Den Schock der Auftragseinbrüche des Krisenjahres 2009 haben unsere Kunden längst überwunden. Überall auf der Welt und verstärkt auch wieder in Deutschland entstehen neue Produktionsanlagen. Die Konzerne stellen sich auf eine lang anhaltende Wachstumsphase ein – daran besteht gar kein Zweifel“, so Oliver Herkommer. Stand in den vergangenen Jahren so wie in vielen Konzernen das Thema China ganz oben auf der Liste, verteilen sich die Aktivitäten inzwischen wieder gleichmäßiger um den Globus. (az)

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