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Politik

06.03.2015

Roggenburger CSU will Frauen für sich begeistern

Für die Treue zum Ortsverband zeichneten Bezirksrat Herbert Pressl (links) und Ortsvorsitzender Gerhard Snehotta (rechts) Franz Zeh, Andreas Schmid. Johann Schmid, Manfred Schnepf und Manfred Schuhmacher (von links) aus.
Bild: Manfred Deger

Gerhard Snehotta bleibt Vorsitzender des Ortsvereins. Zahlreiche langjährige Mitglieder wurden geehrt

Vor 70 Jahren wurde in Bayern die CSU gegründet. Bereits zwei Jahre später gründete sich der CSU-Ortsverband Roggenburg, dem der heute 90-jährige Andreas Schmid aus Biberach seit 65 Jahren angehört. Die Ehrengäste der CSU-Ortshauptversammlung im Schießener Bräuhaus, Bezirksrat Herbert Pressl und Bundestagsabgeordneter Georg Nüßlein, bezeichneten diese außerordentliche Treue zum Ortsverband als „leuchtendes Beispiel für kommunalpolitisches Engagement“.

Andreas Schmid war ab 1956 Gemeinderat und von 1966 bis 1972 Zweiter Bürgermeister der damals selbständigen Gemeinde Biberach, von 1972 bis 1990 begleitete er das Amt des Zweiter Bürgermeisters in Roggenburg, von 1957 bis 1984 war er Kreisrat. Er ist außerdem Verfasser des Heimatbuches über Biberach und Asch und für sein Gedächtnis in der Heimatgeschichte bekannt. Im Mittelpunkt der Ortshauptversammlung standen auch Vorstandsneuwahlen und die Wahlen zur Kreisvertreterversammlung. Gerhard Snehotta wurde erneut zum CSU-Ortsvorsitzenden gewählt.

Das Durchschnittsalter der Mitglieder beträgt derzeit 57,5 Jahre, die durchschnittliche, bisherige Mitgliedschaft 21,8 Jahre. Eines der Ziele dieser Mannschaft müsse es sein, auch Frauen für den Ortsverband zu begeistern, der im Augenblick nur männliche Mitglieder hat, meinte Snehotta. Er bezeichnete die CSU-Roggenburg als zuverlässige, politische Kraft für die Gesamtgemeinde, die sich seit 68 Jahren um die Belange der Bürger kümmere.

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Dies bestätigte auch Roggenburgs Bürgermeister Mathias Stölzle, der den Mitgliedern des CSU-Ortsverbandes für ihren Einsatz dankte. Georg Nüßlein, Mitglied des Bundestages, antwortete auf die Frage aus der Versammlung nach der umstrittenen Stromtrassenführung von Nord nach Süd, dass die Energiewende nur mit dem vermehrten Einbau von Erdkabeln geschultert werden könne, weil die dann frei werdenden Bestandstrassen mit großen Leitungen bestückt für die Windkraft aus dem Norden zur Verfügung stünden. Für die Sicherheit der Stromversorgung von Industrie und Handwerk müssten seiner Meinung nach Gaskraftwerke geplant werden, deren Bau von Investoren mit staatlicher Unterstützung verwirklicht werden könnte.

Gelder fürs Hospiz nötig

Kreisrat Pressl berichtete, dass die Kreisumlage zugunsten der Kommunen um 0,3 Prozentpunkte gesenkt werde. Für die Finanzierung der Hospizeinrichtung in Illertissen, an der sich auch die Gemeinde Roggenburg beteiligt, habe der Kreis mit den Kassen einen „auskömmlichen Pflegesatz“ ausgehandelt. Um einen würdevollen Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden zu ermöglichen, sei ein finanzieller Spielraum nötig. (mde)

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