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25.09.2017

Ronja Kemmer (CDU) liegt in Ulm vorn

Ronja Kemmer

28-Jährige holt das Direktmandat

Mit 42,7 Prozent der Erststimmen hat Ronja Kemmer (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis Ulm gewonnen. Sie liegt damit weit vor allen anderen Bewerbern, hat aber 9,4 Prozentpunkte weniger Stimmen erhalten als ihre Vorgängerin Annette Schavan vor vier Jahren. Das Ergebnis der 28-Jährigen liegt damit zwar über dem Bundesdurchschnitt, Kemmer hat jedoch auch überdurchschnittlich Stimmenanteile verloren. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 37,0 Prozent vorne. Das sind 11,6 Prozentpunkte weniger als 2013.

Hilde Mattheis (SPD), die erneut über die Liste in den Bundestag einzieht, musste ebenfalls Verluste hinnehmen. Sie verlor 3,6 Prozentpunkte und liegt damit bei 20,2 Prozent. Bei den Zweitstimmen rutschten die Sozialdemokraten deutlich unter die 20-Prozent-Marke. Nur noch 15,9 Prozent der Wähler machten ihr Kreuz bei der SPD.

Kräftig zugelegt hat die AfD. Ihr Kandidat Eugen Ciresa kam auf 10,7 Prozent (plus 7,1). Bei den Zweitstimmen liegt die AfD bei 11,6 Prozent (plus 6,9). Newcomer Alexander Kulitz (FDP) erreichte 8,1 Prozent (plus 5,5) der Erststimmen. Bei den Zweitstimmen erreichten die Liberalen 11,5 Prozent (plus 6,3). Damit rückte der Einzug in den Bundestag über die Liste für Kulitz in greifbare Nähe. Marcel Emmerich (Grüne) holte 12,0 Prozent der Erststimmen (plus 2,3), Eva-Maria Glathe-Braun (Linke) 4,6 (plus 1,0). Anja Hirschel (Piraten) kam auf 1,6 Prozent (minus 1,0), Gülay Öztoprak auf 0,2 Prozent. (mru)

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