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Salomonische Lösung für das Lessing-Gymnasium

Kommentar Von Ronald Hinzpeter
29.01.2020

Plus Das Grundstücksgezerre um das Lessing-Gymnasium ist vorbei. Es hat Nerven und Geld gekostet.

Das sind gute Nachrichten: Das elende Gezerre um die benötigten Sport-Grundstücke für den Neubau des Lessing-Gymnasiums auf dem Wiley-Areal ist vorbei. Und die jetzt gefundene Lösung kann man als getrost als salomonisch bezeichnen, denn nun sollen sich drei Schulen die bereits vorhandenen Freiflächen an der FOS/BOS teilen. Im Gegenzug entsteht für alle eine große Sechsfach-Turnhalle. Damit kann es endlich weitergehen und ein dringend benötigter Neubau verwirklich werden, denn die Bausubstanz des bestehenden Lessing-Gymnasium ist einfach verbraucht und nicht mehr zu vernünftigen Kosten sanierbar.

Die Nuxit-Debatte hat den Lessing-Neubau verzögert

Viel Zeit ging nicht zuletzt durch die leidige Nuxit-Debatte verloren. Sie schuf eine Atmosphäre der Unsicherheit, die einer Verwirklichung der Neubau-Pläne nicht gerade zuträglich war. Und sie sorgte bei den Grundstücksverhandlungen für Nickeligkeiten und Empfindlichkeiten zwischen den Vertretern von Stadt und Kreis. In solch einer gereizten Atmosphäre gedeihen gute Lösungen am Allerwenigsten. Nach der Nuxit-Absage durch den bayerischen Innenminister ist offenbar wieder die nötige Vernunft eingekehrt.

Das Lessing-Gymnasium dürfte teurer werden

So schön und lobenswert das ist: Durch die Verzögerungen ist der Neubau des Gymnasiums vermutlich noch mal einen Zacken teurer geworden. Die bisherige Kostenschätzung von 62 Millionen Euro dürfte mittlerweile hinfällig sein. Das gehört leider auch zur Wahrheit dazu.

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