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Sanierung der Ludwig-Erhard-Brücke ist eine Übung für Pendler

Kommentar Von Sebastian Mayr
12.01.2021

Plus Dass an der Ludwig-Erhard-Brücke in Ulm monatelange Arbeiten und damit Staus anstehen, können Autofahrer als Vorbereitung sehen. Und: Anders geht es nicht.

Die marode Gänstorbrücke über die Donau ist längst halbseitig gesperrt, die irreparable Beringerbrücke über die Bahngleise wird in wenigen Wochen abgebrochen. Und nicht lange danach ist die Ludwig-Erhard-Brücke an der Reihe. Wieder einmal werden Autofahrer, die in Ulm unterwegs sind, ächzen. Aber es bleibt keine Wahl. Und die Sanierungsarbeiten sind in gewisser Weise eine Übung für alle.

Kummer sind die Verkehrsteilnehmer in Ulm ohnehin gewohnt. Autofahrer wegen ständiger Baustellen, Radler wegen teils fehlender und umständlicher Routen. Die Verzögerungen an der Ludwig-Erhard-Brücke werden sich angesichts teilweise gesperrter Spuren länger als ein Jahr hinziehen. Doch den Pendlern und Berufskraftfahrern droht in den darauf-folgenden Jahren schlimmeres Ungemach: Erst wird die Gänstorbrücke durch einen Neubau ersetzt, dann ist die Adenauerbrücke an der Reihe. Mit der Brückenbaustelle zwischen Blaubeurer Ring und SWU-Gebäude können sich Autofahrer schon einmal auf die Ulmer Brückenjahre einstellen.

Die Brüstung der Ludwig-Erhard-Brücke in Ulm muss ersetzt werden

Eine Alternative gibt es ohnehin nicht: Die Brüstung der Ludwig-Erhard-Brücke muss ersetzt werden, damit sie nicht auf die Gleise stürzt. Und dass die Stadt Ulm die Gelegenheit nutzt, die Generalsanierung vorzuziehen, ist nur vernünftig: Sonst müsste das Bauwerk ein paar Jahre später schon wieder teilweise gesperrt werden.

Dass so viele Baustellen gleichzeitig oder kurz nacheinander laufen, ist unangenehm. Aber viele Straßen und Brücken sind zur gleichen Zeit entstanden – und gehen nun zur gleichen Zeit kaputt. Früher als geplant zwar. Aber daran, dass sie saniert werden müssen, ändert dieser ärgerliche und teure Umstand nichts.

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