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17.02.2015

Scala: Gibt die Sparkasse Ulm jetzt nach?

Sparkasse Ulm - Symbolbild - Symbol - Sparkassen Logo - scala

Alte Verträge könnten jetzt doch umgestellt werden

Es gibt Hinweise darauf, dass die Sparkasse Ulm ihre harte Haltung in Sachen der umstrittenen, hochverzinsten Scala-Sparverträge ändert. Wie Christoph Lang, Anwalt mehrere Menschen, die ihre „freiwillige“ Umstellung auf andere Verträge rückgängig machen wollen, am Dienstag erklärte, hat er Informationen, dass die Sparkasse die Ansprüche seiner Mandaten anerkennt.

Im Falle dreier Kläger würde dies in erster Linie bedeuten, dass die Sparkasse zur rückwirkenden Wiederherstellung der ursprünglichen Scala-Verträge bereit ist, die die Kläger im Sommer/Herbst 2013 zugunsten von Alternativ-Sparverträgen aufgelöst haben. Wie berichtet, wurde hier von Sparkassen-Mitarbeitern teilweise massiver Druck ausgeübt, um die Sparer aus den hochverzinsten und langfristig angelegten Verträgen zu drängen.

Doch ob die Sparkasse wirklich nachgibt, ist offen: „Nachdem die Sparkasse bislang keine Erklärung dazu abgegeben hat, wie sie sich zur Frage der Wiederherstellung ursprünglicher Scala-Verträge generell stellt, wenn eine solche von den ehemaligen Scala-Kontoinhabern verlangt wird, kann darüber allenfalls spekuliert werden“, sagt Lang. Wie berichte, entschied jüngst das Landgericht, dass das Geldhaus die hochverzinsten Verträge nicht einfach kündigen darf. (heo)

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