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23.02.2015

Schießener Wehr plant Geburtstagsparty

Die Spitze der Schießener Wehr von links: Kreisbrandinspektor Willi Schneider, Vorsitzender Anton Rall, Zweiter Vorsitzender Tobias Leutenmaier, Kommandant Helmut Gerstlauer, sein Stellvertreter Martin Zuchtriegel und Kreisbrandmeister Günter Wagner.
Bild: mde

Im September soll das 140-jährige Bestehen gefeiert werden. Vorbereitungen laufen

In der Feuerwehr sein – das bedeutet „gelebte Hilfsbereitschaft“. Mit diesen Worten würdigte Roggenburgs Zweiter Bürgermeister Richard Baur die Verdienste der Schießener Löschkräfte bei deren Jahresversammlung. Der Verein sei hilfsbereit und engagiert, sagte Baur und versprach, die Feuerwehr werde von der Gemeinde weiter jede mögliche Unterstützung erhalten.

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Vorsitzender Anton Rall schilderte die Tätigkeiten der Feuerwehr als vielfältig. Die Mitglieder seien bei allen kirchlichen und gemeindlichen Festen und Veranstaltungen aktiv. Rall wies auf das in diesem Jahr anstehende runde Jubiläum der Wehr hin. Am 26. September wollen die Schießener Löschkräfte ihr 140-jähriges Bestehen feiern. Pfarrer, Bürgermeister, Musikkapelle und Vereinsheim seien bereits „organisiert“, so Rall.

Bei der Versammlung stand auch die Vorstandswahl an. Bis auf Zweiten Vorsitzenden Günther Pfenninger, der aus privaten Gründen nicht mehr kandidierte, wurden alle Mitglieder wieder gewählt. Neuer Vize-Chef ist Tobias Leutenmaier.

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Kommandant Helmut Gerstlauer legte die aktuellen Zahlen der Wehr vor. Deren Mannschaftsstärke beläuft sich auf 56 Aktive. Für 40 Jahre aktiven Dienst bedankte sich der Kommandant bei Wilhelm Fritz, der im Landratsamt geehrt werde.

Die Einsätze der Wehr reichten 2014 von einem Brand in der Silvesternacht in Schleebuch bis zur Suche nach einer vermissten Person im Waldgebiet zwischen Schießen und Biberachzell. Der Verkehr wurde etwa bei der Fronleichnamsprozession und bei einer Treibjagd zwischen Schießen und Stoffenried abgesichert. 2014 gab es 23 Übungen, zudem Lehrgänge zu Motorsägenhandhabung, Atemschutz und Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Die Berichte zeigten, dass die Schießener Wehr „viele Stunden im unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl zur Stelle war“, resümierte Vize-Bürgermeister Baur. Kreisbrandinspektor Willi Schneider und Kreisbrandmeister Günter Wagner lobten die Gemeinde Roggenburg für deren „stets offene Ohren“, wenn es um die Probleme der Feuerwehren gehe. (mde)

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