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Senden

16.04.2018

Schon wieder ein Raubüberfall auf Spielhalle

Die Spielhalle an der Berliner Straße wurde überfallen. 

Ein maskierter Mann bedroht eine Mitarbeiterin vor der Sendener Spielothek und stiehlt Geld – möglicherweise zum zweiten Mal.

Schock für die Mitarbeiterin einer Spielhalle in Senden: Die Frau hat gerade die Eingangstüre der Spielothek an der Berliner Straße abgeschlossen, als ein maskierter Mann wie aus dem Nichts auftauchte und sie bedrohte.

Der unbekannte maskierte Mann muss gewartet haben, bis die Mitarbeiterin gegen drei Uhr morgens die Spielothek verließ und absperrte. Wie die Polizei mitteilt, bedrohte er die Frau in dem Moment, als sie vor der Tür stand, mit einem scharfkantigen Gegenstand und drängte sie zurück in die Räume der Spielhalle. Die Frau wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Drinnen übergab die Mitarbeiterin dem Unbekannten einen Geldbetrag in Höhe von wenigen hundert Euro aus der Kasse.

Auch vermeintlich Unwichtiges der Polizei melden

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Anschließend flüchtete der Angreifer unerkannt in eine unbekannte Richtung. Die Frau verständigte die Polizei, die eine Großfahndung einleitete. Beteiligt waren neben Polizeikräften aus Senden auch die der umliegenden Inspektionen sowie des Polizeipräsidiums Ulm. Doch vergebens: Der Angreifer konnte nicht mehr festgenommen werden. Mittlerweile hat die Kriminalpolizei Neu-Ulm die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht nun dringend weitere Zeugen, denen in der Nacht auf Montag etwas aufgefallen ist.

Wie Ulrich Polzmacher, Pressesprecher der Kripo Neu-Ulm sagt, komme es auf jede Kleinigkeit an. „Auch wenn es eine vermeintlich unwichtige Beobachtung ist – einfach kurz anrufen.“ Das gelte bis zum Umkreis von einigen Kilometern um Senden herum.

So sieht der gesuchte Räuber aus

Die Mitarbeiterin der Spielothek beschreibt den Unbekannten wie folgt: Der Mann ist etwa 1,75 Meter groß, bekleidet war er mit einer dunklen Hose, dunkler Kapuzenjacke und dunklen Schuhen mit hellen Sohlen. Möglicherweise trägt er einen Oberlippenbart. Während des Überfalls trug er eine weiß-schwarz gestreifte Gesichtsmaske und er sprach mit einem osteuropäischen Akzent.

Erst Ende des vergangenen Jahres gab es einen Überfall auf dieselbe Spielothek – nach ähnlichem Muster. „Wir prüfen natürlich, ob es derselbe Täter sein könnte“, bestätigt Polzmacher. Momentan sei dazu aber noch nichts Konkretes bekannt. Der damalige Räuber konnte flüchten, bis heute gibt es keine neuen Hinweise.

Zeugen, die zur fraglichen Zeit Beobachtungen gemacht haben, können sich bei der Kripo Neu-Ulm, Telefon 0731/80130, melden.

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