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Weißenhorn

26.08.2020

Schüler aus Weißenhorn belegt dritten Platz mit seiner Abschlussarbeit

Die fertige Abschlussarbeit in der Hand (von links): Fahrradbeauftragte Antonia Gordt und Massimiliano Zimmermann.
Bild: Landratsamt Neu-Ulm/Kerstin Weidner

Ein Schüler der Montessori-Schule Weißenhorn gewinnt mit seiner Abschlussarbeit den dritten Platz bei einem Wettbewerb. Unterstützung bekam er vom Landratsamt.

„Klimaschutz geht uns alle an“. Das findet Massimiliano Zimmermann, der das Thema Klimaschutz für seine Abschlussarbeit gewählt hat. Mit der gewann er den dritten Platz beim Schülerwettbewerb 3malE der Firma innogy. 3malE steht für Energie entdecken, erforschen und erleben. Ziel des Wettbewerbes ist es laut Pressemitteilung, Schüler für Energie- und Technikthemen zu begeistern und sie für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.

Mit einer Online-Umfrage wollte er herausfinden, wie Schüler zur Schule kommen

Den Schwerpunkt seiner Arbeit legte Massimiliano Zimmermann auf das Thema Mobilität. Die Abschlussarbeit in der achten Klasse ist fester Bestandteil an der Montessori-Schule in Weißenhorn, die Zimmermann besucht. Ein wichtiger Teil seiner Arbeit war eine Online-Umfrage.

Dabei ging es um die Frage, wie Schüler in die Schule kommen: zu Fuß, mit dem Rad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Eltern-Taxi und welcher Weg dabei zurückgelegt wird. Zudem errechnete er eine mögliche Einsparung an Energie und schädlichen Treibhausgasen. Für seine Online-Umfrage erhielt er 113 Rückmeldungen. Mit der Resonanz sei er zufrieden.

Unterstützung von Fahrrad- und Klimaschutzbeauftragten

Unterstützung erhielt er von zwei Mentoren des Landratsamtes: Der Mobilitäts- und Fahrradbeauftragten, Antonia Gordt sowie ihrem Kollegen, dem Klimaschutzbeauftragten Florian Drollinger. Beide haben sich sehr gefreut, als sie von dem Wettbewerbsergebnis erfahren haben. „Das hat er gut gemacht und verdient“, sagt Gordt. Als Fahrradbeauftragte freut sie sich aber vor allem darüber, wie er sein Preisgeld investiert.

„Um selbst mehr für den Klimaschutz zu tun, habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft und radle jetzt, wenn möglich, mit dem Fahrrad zur Schule“, erzählt Zimmermann.

Auf die Idee über ein Umweltschutzprojekt zu schreiben, kam er unter anderem durch die Bewegung „Fridays for future“, die er seit Längerem verfolgt. „Ich habe mir die Frage gestellt, was wir Schüler für den Umweltschutz tun können,“ sagt der Schüler.

Zum ersten Mal hat der Schüler bei einem Wettbewerb teilgenommen

Seine Mentoren haben ihm regelmäßig Tipps und Infos gegeben oder auf Quellen hingewiesen. „Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und auch für uns spannend, da wir das zum ersten Mal gemacht haben“, berichtet Gordt. Aufgrund der guten Erfahrung könne sie sich vorstellen, regelmäßig als Mentorin zur Verfügung zu stehen.

Eine Premiere war auch Zimmermanns Teilnahme an einem Wettbewerb. Dass er dabei so erfolgreich sein würde, hätte er nicht gedacht. „Ich habe nicht damit gerechnet, den dritten Platz zu belegen“, sagt er. Über die Platzierung und das Preisgeld habe er sich sehr gefreut. Beruflich möchte er den Weg des Industriekaufmanns einschlagen, aber den Klimaschutz will er dabei trotzdem nicht aus den Augen verlieren. (pm)

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