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09.05.2015

Schüler sitzen in Rom fest

Nach Flughafenbrandverschiebt sich die Heimreise nach Ulm

Das hatten sich Schüler, Lehrer und Eltern anders vorgestellt. Eine Klassenfahrt des Ulmer Anna-Essinger-Gymnasiums nach Rom hätte eigentlich gestern zu Ende gehen sollen. Ein Brand auf dem Flughafen der italienischen Hauptstadt und der bundesweite Streik der Lokomotivführer machten diese Pläne zunichte. Am Ende wurde doch noch eine Lösung gefunden.

44 Lateinschüler des Anna-Essinger-Gymnasiums waren zu einer Studienfahrt nach Rom geflogen. Die Neuntklässler sollten am Freitag zurückkehren. Doch in der Nacht davor brach am Flughafen Fiumicino ein Großbrand aus. Die Terminals wurden gesperrt. Mehrere Flüge wurden gestrichen – auch der nach Stuttgart, den die Ulmer Schüler nehmen wollten. Jetzt war guter Rat teuer. Die erste Überlegung war, mit der Bahn zurückzufahren. Doch für so viele Leute gab es kurzfristig keine Plätze in dem betreffenden Zug. Außerdem befürchtete die Schule ein mögliches Chaos wegen des Lokführer-Streiks, der den Bahnverkehr seit Mittwoch erheblich beeinträchtigt. Nach einigem Hin und Her schließlich der Entschluss: Die Neuntklässler bleiben einfach ein paar Tage länger. Sie bezogen ein neues Hotel. Wie Pressesprecherin Marlies Gildehaus von der Stadt Ulm sagte, übernimmt die Fluggesellschaft die Kosten für die Übernachtungen. Am morgigen Sonntag sollen die Schüler zurückkehren. (az)

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