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27.04.2015

Schützen: Endlich neuer Chef, noch immer kein Wirt

Der neue Schützenmeister Sebastian Zwerger (zweiter von rechts) mit Stellvertreter Lars Jäschke (rechts), Schriftführerin Jutta Jäschke und Sportleiterin Ulrike Mader. Ganz links Blattl-Pokalgewinner und 2. Jugendleiter Stephan Schauer.
Bild: A. Häusler

Sebastian Zwerger führt künftig Diana Ay. Bei dem Traditionsverein hat sich auch sonst einiges getan

Der Schützenverein Diana Ay hat neu gewählt: Sebastian Zwerger soll fortan die Geschicke der Schützen leiten. Der Senior erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen, nachdem der bisherige Vereinschef Thomas Häger nicht mehr kandidierte.

Die Versammlung nahm Zwergers Entscheidung mit Erleichterung auf – hatte es doch eine Weile lang so ausgesehen, als fände sich, zumindest bei dieser Zusammenkunft, kein neuer Kandidat. Monatelang, berichtete Häger, habe man im Vorfeld versucht, den Wechsel in die Wege zu leiten – die Suche nach einem neuen Vorsitzenden aber hatte sich schwierig gestaltet, sagte der scheidende Vereinschef in seinem Bericht.

Er wolle das Fortbestehen des Vereins sichern, erklärte Sebastian Zwerger nach seiner Wahl, und wolle ihn eines Tages an motivierte junge Schützen übergeben. „Dieser Laden soll weiterlaufen“, so Zwerger. Nach 12-jähriger Tätigkeit in verschiedenen Ämtern innerhalb des Vorstands wollte Thomas Häger als Schützenmeister nicht weitermachen, ihm bleibe im Moment zu wenig Zeit für dieses Amt.

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Schriftführerin Jutta Jäschke ließ die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren: Auf dem Programm standen unter anderem Ostereier- sowie Schwarzwurstschießen, ebenso ein Tischtennisturnier, Ausflüge und als Höhepunkt die Weihnachtsfeier mit Königsproklamation. „Nach dreijähriger Pause haben wir endlich wieder einen Jugendkönig“, freute sich Jäschke.

Auch in sportlicher Hinsicht herrschte bei den Diana-Schützen alles andere als Stillstand: Sportleiterin Ulrike Mader berichtete von zahlreichen Erfolgen, sowohl was Mannschaften als auch Einzelschützinnen und -schützen angeht. So haben sowohl Herren als auch Damen unter anderem bei schwäbischen und bayerischen Meisterschaften vordere Plätze belegt. Beteiligt haben sich die Schützen auch am Stadtpokalschießen sowie dem Gauschießen und dem Rundenwettkampf. Eine schöne, wenn auch anstrengende Erfahrung, sei das erstmals veranstaltete 24-Stunden-Schießen in Pfuhl gewesen, so Mader, dort werde auch heuer eine Mannschaft starten.

„Der Verein hat eine solide finanzielle Grundlage“, erklärte Bernd Hieber, der den Bericht von Kassiererin Heidi Kratochwill vortrug. Die Kasse ist gut im Plus. Doch es stünden immer wieder Investitionen an, unter anderem ins Vereinsheim, wo zuletzt die sanitären Anlagen erneuert wurden.

Für ihre Vereinsgaststätte suchen die Sportler derzeit einen neuen Pächter. Die langjährige Wirtin Christine Krazeisen wird Ende Mai aufhören – doch bisher „konnten wir leider noch niemanden für unser Vereinsheim begeistern“, erklärte Häger. (ahoi)

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