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Pfaffenhofen

16.02.2020

Schulen werden teilweise neu ausgestattet

Die VG Pfaffenhofen hat den Haushaltsplan für 2020 verabschiedet. Gelder stehen unter anderem bereit, um das Trauzimmer im Rathaus neu zu gestalten.
Bild: Baur

Die Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhofen hat den Haushalt für 2020 beschlossen. Die Personalkosten steigen, außerdem fließt viel Geld in die Bildung.

Die Aufgaben der Kommunen wachsen und mit ihnen die Ausgaben. Das schlägt sich auch im Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhofen nieder, der in diesem Jahr ein Rekordvolumen von rund 4,1 Millionen Euro aufweist. Etwa 3,2 Millionen waren es im Vorjahr. Die Gemeinschaftsversammlung hat das von Kämmerin Katrin Müller-Gau vorgelegte Zahlenwerk kürzlich einstimmig verabschiedet.

Auf rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr belaufen sich demnach die Personalkosten der VG, die bekanntlich aus dem Markt und der Nachbargemeinde Holzheim gebildet wird. Dabei resultieren die höheren Ansätze der Kämmerin zufolge einerseits aus den Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst, andererseits aus dem mit dem Etat verabschiedeten Stellenplan. Der sieht nun zwei zusätzliche halbe und eine weitere Ganztagsstelle vor.

Mehr Personal nötig wegen Digitalisierung

Pfaffenhofens Bürgermeister Josef Walz begründete als VG-Vorsitzender den wachsenden Personalbedarf der Verwaltung mit den hier aufgelaufenen Überstunden, aber auch mit zusätzlichen Aufgaben, der Digitalisierung etwa und dem Datenschutz. Demgegenüber bleiben die Investitionen im Verwaltungsbereich überschaubar.

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Eine Klimaanlage für den Serverraum und die Neugestaltung des Trauzimmers im Rathaus sind die bemerkenswertesten Maßnahmen. Für die Hermann-Köhl-Schule sind es einige mehr. Rund 65000 Euro sind für Neuanschaffungen im Rahmen des „digitalen Klassenzimmers“ veranschlagt, 9000 Euro für sonstige IT-Ausstattungen.

Für eine neue Ausstattung des Physik-, Chemie- und Biologieraumes sind 30000 Euro reserviert, der gleiche Betrag für eine Modernisierung der Außenbeleuchtung. „Vorausschauend eingeplant“ hat die Kämmerin zudem 50000 Euro Planungskosten im Zusammenhang mit einer generellen Einführung der Ganztagsschule.

Das sind die Kosten für die Schulen

Die ausschließlich vom Markt zu leistenden Kosten der Grundschule summieren sich mithin auf rund 756000 Euro, für die Mittelschule kommen Pfaffenhofen und Holzheim auf Basis der jeweiligen Schülerzahlen gemeinsam auf. Dabei entfallen auf den Markt (70 Schüler) rund 122000 Euro, auf Holzheim (16) knapp 28000 Euro.

Knapp 1,4 Millionen Euro beträgt der durch anderweitige Einnahmen nicht gedeckte Finanzbedarf der Verwaltungsgemeinschaft, je Einwohner also auf rund 151 Euro (Vorjahr 131 Euro). „Die Zahlen sind allerdings nur bedingt vergleichbar, weil sich Umlagen und Kostenersätze durch Überschüsse der Vorjahre stets reduzieren“, sagt Kämmerin Müller-Gau. Jedenfalls beläuft sich die VG-Umlage für den Markt auf rund 1,1 Millionen Euro, Holzheim steuert knapp 290000 Euro bei.

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