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20.07.2010

Schwörmontag 2010 war ein friedliches Fest

Ramba Zamba auf dem Münsterplatz. Bis zu 12 000 Menschen feierten dort den Schwörmontag. Es blieb vergleichsweise friedlich. Foto: anbr
Bild: anbr

Ulm Eine insgesamt positive Bilanz zieht die Ulmer Polizei nach dem Schwörmontag in Ulm. Abertausende Besucher feierten ein friedliches Fest, das bis weit in die Nacht dauerte.

Das gute Gesamtbild trüben leider auch in diesem Jahr hinterlassener Unrat, Scherben und wenige Straftaten. Dabei hatte es die Polizei meist mit Menschen zu tun, die sich durch Alkoholmissbrauch enthemmt hatten. In der Gesamtschau ist die Zahl der bislang bekannt gewordenen Straftaten mit zwei Taschendiebstählen, einer gefährlichen Körperverletzung, sechs einfachen Körperverletzungen, zwei Widerständen gegen Polizeibeamte, und vereinzelten Beleidigungen für eine solche Großveranstaltung aber relativ klein.

Ein 23-Jähriger zog sich kurz nach Mitternacht mehrere Schnittverletzungen zu, als ihn ein Bekannter, mit dem er in Streit geraten war, gegen ein Schaufenster in der Hirschstraße stieß. Der Rettungsdienst musste den Verletzten in eine Klinik bringen, die Feuerwehr verschloss das zerbrochene Schaufenster.

Zu versorgen gab es auch eine Reihe verletzter Füße durch achtlos weggeworfenes Glas. Ein Lob spricht die Polizeidirektion Ulm dem Gros der Schankstellen aus, die sich vorbildlich an die vorgegebenen Schankzeiten hielt.

Die Ulmer Entsorgungsbetriebe rechnen durch eine vermutlich höhere Besucherzahl auch mit mehr Müll. Vermutlich weit über acht Tonnen Müll gilt es zu beseitigen, das ist vier Mal mehr als normal. Es werde noch zwei Tage dauern, bis die Stadt "besenrein" ist, sagt Betriebsleiter Michael Potthast. Positiv hätten die Ebu aber registriert, dass es weniger Scherben als in vergangenen Jahren zu beklagen gab. Zurückzuführen sei dies auf mehr Kontrollen auf dem Münsterplatz. Auf diesem Epizentrum der Feierei hielten sich laut Rainer Türke vom Ordnungsamt am Schwörmontag ständig zwischen 10 000 und 12 000 Menschen auf. Auch Türke spricht von einem friedlichen Fest, wenngleich übertriebener Alkoholkonsum ein Problem bleibe. Insbesondere Saufgelage in den Grünanlagen am Lautenberg und auf den Donauwiesen sorgten hier für unschöne Anblicke von minderjährigen Alkoholleichen. (heo)

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