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Ulm/Elchingen

10.06.2017

Sechs Spuren auf der Autobahn: Lücke soll geschlossen werden

Noch ist die A8 zwischen Elchingen und Ulm-West vierspurig. In den kommenden Jahren soll sie auf sechs Spuren ausgebaut werden.
Bild: Alexander Kaya (Archivbild)

Die A8 zwischen Ulm und Elchingen soll sechsspurig ausgebaut werden. Jetzt beginnt das Bebauungsplanverfahren dafür.

Noch werden einige Jahre vergehen, bis die A8 in der Region durchgehend sechsspurig ist, doch der Anstoß ist gemacht. Für den Ausbau der Autobahn von Ulm-West bis zum Kreuz Ulm/Elchingen leitet die Regierung von Schwaben jetzt das Planfeststellungsverfahren ein. Das teilte die Behörde mit.

Insgesamt ist der grenzüberschreitende Abschnitt, der von vier auf sechs Spuren ausgebaut werden soll, 11,3 Kilometer lang. Neben der Verbreiterung der Fahrbahn beinhaltet das Vorhaben auch umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen, vor allem im Bereich Elchingen. Weil die künftige Trasse durch ein Wasserschutzgebiet führt, wurde außerdem ein neues Entwässerungskonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass das anfallende Wasser auf der Straßenoberfläche in Rohrleitungen gesammelt und über vier Regenrückhaltebecken bis zum Autobahnkreuz und von dort weiter entlang der A7 zur Donau geführt wird. Zwei Rastplätze sollen als Park- und WC-Anlagen ausgebaut, und das Parkplatzangebot für Autos und Lastwagen erhöht werden.

Als erster Schritt werden die Planunterlagen von Dienstag, 20. Juni, bis Mittwoch, 19. Juni, in einigen Städten und Gemeinden ausgelegt, unter anderem in Elchingen, Leipheim, Ulm und Langenau. Danach haben Betroffene bis 2. August Zeit, Einwendungen zu erheben.

Vom Autobahnkreuz Elchingen in Richtung Augsburg ist die A8 bereits sechsspurig ausgebaut. Der Abschnitt von Ulm bis Hohenstadt (Kreis Göppingen) soll bis etwa 2020 fertig sein. Dazu gehört der Doppelanschluss Ulm-West/Ulm-Nord zum Containerbahnhof und dem Güterverkehrszentrum. Dann kommt die Lücke zwischen Ulm und Elchingen dran.

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