Natur

17.05.2018

See statt Schulbank

Bei ihrem Ausflug an den Leibisee entdeckten die Viertklässler viel neues. Besonders fasziniert waren die Kinder von einem ausgestopften Biber.
Bild: Iris Goefsky

Bei der Aktion „Fischer machen Schule“ erkunden die Viertklässler der Gemeinde Nersingen das örtliche Gewässer – und entdecken dabei so einiges Neues

Seit über zehn Jahren gibt es beim Nersinger Fischereiverein die Aktion „Fischer machen Schule“, die mit den Viertklässlern der Gemeinde Nersingen veranstaltet wird. Bei den Schülern steht aktuell das Thema „Leben am Gewässer“ auf dem Lehrplan – und die Aktion rund um den Leibisee machte allen sichtlich Spaß. Am Montag waren die Viertklässler aus Straß mit 27 Schülern die erste Gruppe in der Woche. Dann kommen 17 Schüler aus Fahlheim und danach die Nersinger Grundschule mit 44 Schüler.

Zuerst wurden die Kinder in verschiedene Gruppen eingeteilt, jede Gruppe bekam ein Klemmbrett mit Informationen in die Hand gedrückt, einen Eimer und einen Kescher. Dann ging es zuerst einmal rund um den See, und die Schüler bekamen dabei allerhand Interessantes zu hören und zu sehen.

Die Viertklässler durften Tiere, die sie auf dem Weg sahen in einem Kübel sammeln oder sogar mit einem Kescher aus dem Wasser ziehen, dabei wurde so allerhand Neues entdeckt. Die neunjährigen Mädchen Pauline und Suvi erzählten, was sie so alles gefunden hatten: Bachkrebse, Weinbergschnecken und sogar Teichmuscheln. Die beiden waren sich sofort einig und fassten den Rundgang zusammen: „Das war so spannend, weil so vieles neu war.“

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nach dem Rundgang wurde den Kindern an fünf Stationen Wissenswertes über Fische, Biber, Aale, Insekten und Krebse nähergebracht. Vor allem der ausgestopfte Biber faszinierte die Schüler. „So nah haben wir noch nie einen Biber gesehen“, erzählen ein paar Buben und betrachten interessiert die Zähne und das Fell des Tieres.

Peter Eisenlauer, Vorsitzender des Fischereivereins, zeigte sich auch in diesem Jahr zufrieden und freute sich, wie viel Spaß die Kinder an der Natur zeigten. „Vor allem die Mädchen stellen immer mehr Fragen als die Jungs. Aber das liegt wohl daran, weil die Jungs denken, sie wissen sowieso schon alles“, erzählt Eisenlauer und lacht. Am Ende durften die Kinder mit einer Angel ihr Glück am See versuchen. (ewgo)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20KAYA3667.tif
Neu-Ulm

Produziert der Nuxit nur Verlierer?

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden