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Weißenhorn

09.08.2020

Segelflieger-Pilot stürzt nach Kollision ab und stirbt: Gutachter ermitteln

Im Weißenhorner Ortsteil Emershofen ist ein Segelflugzeug abgestürzt.
Video: Wilhelm Schmid

Nahe dem Weißenhorner Ortsteil Emershofen (Kreis Neu-Ulm) ist am Freitagabend ein Kleinflugzeug abgestürzt. Der Pilot, ein Mann aus dem Unterallgäu, ist tot.

Zwei Flugzeuge sind am Freitagabend gegen 19 Uhr nahe des Weißenhorner Stadtteils Emershofen (Landkreis Neu-Ulm) zusammengestoßen. Ein Segelflieger ist durch die Kollision abgestürzt, der 52-jährige Pilot ist noch an der Unfallstelle gestorben. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks bargen das Wrack des abgestürzten Flugzeugs bis in die Nachtstunden, teilt die örtliche Polizei mit.

Bei dem Toten handelt es sich laut Polizei um einen 52-Jährigen aus dem Kreis Unterallgäu.
Bild: Wilhelm Schmid

Zwei Flugzeuge stoßen bei Weißenhorn zusammen: Andere Maschine kann notlanden

Das andere Flugzeug, eine Propellermaschine, wurde an der rechten Tragfläche erheblich beschädigt. Der Pilot konnte jedoch auf dem nahe gelegenen Flugplatz in Weißenhorn landen. Nach Angaben der Polizei sind der Pilot der einmotorigen Maschine und sein Mitflieger, zwei Männer im Alter von 52 und 73 Jahren, "körperlich unversehrt".

Wie es zu dem Unglück kam, ist laut Polizei noch unklar. Das Wetter sei jedoch vermutlich kein Grund gewesen, Freitagabend schien die Sonne, der Himmel war wolkenlos. Die Flugzeuge starteten Ermittlungen zufolge beide vom Flugplatz in Weißenhorn aus, das Segelflugzeug per Windenstart. Der Flugplatz befindet sich etwa eineinhalb Kilometer von der Unfallstelle entfernt.

Bei Emershofen (bei Weißenhorn im Kreis Neu-Ulm) ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Der Pilot war wohl sofort tot.
Bild: Wilhelm Schmid

Staatsanwaltschaft lässt Gutachten zur Klärung der Unfallursache erstellen

Die ersten Ermittlungen übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Ebenso ist ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig (BFU) eingeschaltet. Insgesamt waren zur Absicherung der Absturzstelle etwa 40 Beamte im Einsatz. Umliegende Feuerwehren waren mit 66 Angehörigen vor Ort, der Rettungsdienst mit 13.

Die beiden Flugzeuge wurden sichergestellt, noch am Abend befragte die Polizei die überlebenden Männer und andere Zeugen. Mit Ergebnissen aus den Gutachten sei aber frühestens am Montag zu rechnen, hieß es vonseiten der Polizei.

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