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Fest

17.10.2016

Segen für neues Kinderhaus

Pfarrerin Katja Baumann segnete das Haus. Links: Leiterin Anita Müller und OB Gerold Noerenberg.
Bild: Pflüger

Einrichtung in der Pfuhler Heerstraße bietet Platz für mehr als 60 Buben und Mädchen. Im Vorfeld waren die Kosten ein großes Thema

Was noch Ende September bei etlichen Stadträten des Finanzausschusses für großen Ärger sorgte, löste sich nun in reines Wohlgefallen auf: Bei der Einweihung des neuen Kinderhauses „Donaukinder“ in der Heerstraße waren weder die Kostensteigerung noch die Verzögerung beim Bau ein Thema, vielmehr strahlte nicht nur die Sonne, sondern alle, die rundum ihr Lob verteilten und fröhliche Lieder sangen. In kürzester Zeit wurde ein moderner Kindergarten für den Nachwuchs geschaffen.

In den Glückwunschreden wurden zwar keine Zahlen genannt, doch laut jüngsten Informationen waren die zunächst veranschlagten Kosten in Höhe von 1,54 Millionen auf 1,73 Millionen Euro gestiegen (wir berichteten). Am 13. September hat die Einrichtung ihren Betrieb aufgenommen. Im Haus haben insgesamt zwölf Krippen- und 50 Kindergartenkinder Platz. Die Nutzfläche beträgt mit Nebenräumen und einem Mehrzweckraum rund 490 Quadratmeter, hinzu kommt noch ein großzügiger Garten. Im Zuge des Neubaus wurden auch ein großzügiger Parkplatz und eine Zufahrt zum Schulzentrum angelegt.

Das Gebäude sei nicht nur schön, sondern der Anbau an die bereits bestehende Kinderkrippe sei großzügig, hell und freundlich, zugleich sei es pädagogisch sehr wertvoll ausgerichtet, sagte Oberbürgermeister Gerold Noerenberg vor zahlreichen Gästen. Und: Es sei so geplant worden, dass bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt problemlos (Richtung Süden) erweitert werden könne.

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Laut Kinderhaus-Leiterin Anita Müller ist ihr neuer Arbeitsplatz ein „gut durchdachtes Gebäude“ mit offenen Räumen und offenen Türen, das den Kindern ermöglicht, sich aufs ganze Haus zu verteilen und Konversation zu betreiben. Die „Donaukinder“ sollen in ihrem neuen Domizil mithilfe der Erzieherinnen ihre eigene Persönlichkeit entfalten können und selbst ihre Entscheidungen treffen, unter der Prämisse „Der Weg ist das Ziel“. Sie dankte speziell den Eltern, die in der „heißen Endphase“ tatkräftig mit angepackt hätten und auch ihrem „alten und neuen Kindergartenteam“.

Der Elternbeirat verteilte selbst gebackene symbolische Schlüssel fürs neue Haus und die evangelische Pfarrerin Katja Baumann bat um Gottes Segen für das Haus und sämtliche „Bewohner“. Unter Beifall durchschnitt sie mit den Kindern das rote Band. Anschließend wurde im Garten unter Ahorn- und Nussbäumen gefeiert. (pfl)

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