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23.04.2015

Seifert wächst um zwölf Prozent

Logistiker will mehr als nur transportieren

Die Seifert Logistics Gruppe (SLG) hat 2014 mit 913 Mitarbeitern (plus 63 Jobs) an international 33 Standorten (plus fünf) 115 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von zwölf Millionen Euro. Das Segment Kontraktlogistik wuchs um 24 Prozent, womit die Ulmer erstmals ein Drittel ihres Umsatzes mit Wertschöpfung am Produkt in der Halle erzielten. Zwei Drittel entfallen weiter auf dessen Beförderung.

„Mittelfristig soll der Bereich des Warehousings und des Mehrwertdienstes auf 40 und langfristig auf 50 Prozent steigen,“ gibt Inhaber Harald Seifert die Richtung vor. Der Grund: Wer Produkte nicht nur auf dem Laster transportiert, sondern in Hallen umverpackt, vormontiert oder veredelt, erzielt eine deutlich höhere Rendite. Mehr noch: Er wächst tiefer in die Wertschöpfungsprozesse seiner Kunden hinein und kann ihnen so mehr Nutzen stiften, also auch mehr Geld verdienen.

Das spiegelt sich in den Geschäftszahlen der SLG wider. Die Gesamthallenfläche, die Seifert-Mitarbeiter international bewirtschaften, stieg erneut um 35000 auf 350000 Quadratmeter – ein Plus von elf Prozent. In den Zahlen drückt sich vor allem der Ulmer Norden mit 24000 Quadratmetern in drei Hallensegmenten aus, die temperierbar sind. Im Oktober ging der 15 Millionen Euro teure Neubau mit Autobahnanschluss am Containerbahnhof in Betrieb.

Weitere fünf Millionen investierte Seifert, der 2015 vor allem konsolidieren will, in emissionsarme Lkw, Brennstoffzellen-Stapler, IT und Weiterbildung. Ein Viertel des Umsatzes entfällt konstant auf das Ausland. Mit 50 Prozent ist hier Polen die wichtigste Drehscheibe, gefolgt von Frankreich und vielen anderen Staaten in Osteuropa, Skandinavien und Südeuropa. Nach Branchen ist die SLG in Papier und Automotive mit knapp 30 Prozent je am stärksten. (az)

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