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20.07.2018

Bürgermeister parkt auf Behindertenparkplatz - und muss jetzt Kritik einstecken

Auf dem Behindertenparkplatz hat Bürgermeister Raphael Bögge seinen Dienstwagen abgestellt. Und ihn trotz eines Hinweises nicht umgeparkt.
Foto: Alexander Kaya

Der Sendener Bürgermeister parkt sein Auto auf einer Fläche für Rollstuhlfahrer – und behauptet ungerührt, er habe das Recht dazu. Die Polizei sieht das anders.

Raphael Bögge fährt mit seinem Dienstwagen Richtung Hallenbad in Senden. Langsam biegt er auf den Parkplatz ein und stellt seinen Audi ab: auf einen Behindertenparkplatz – und das vor den Augen von vier Pressevertretern und Hallenbad-Betriebsleiter Michael Öchsle. Eindeutig kennzeichnet das blaue Schild mit dem weißen Symbol eines Rollstuhlfahrers die Fläche, auf der nicht jeder parken darf. Der Bürgermeister steigt aus und kommt zum Eingang des Bades. Als ihn der städtische Mitarbeiter dezent darauf hinweist, dass er einen Behindertenparkplatz blockiere, reagiert Bögge ungehalten: Er dürfe überall parken, weil er eine Sondergenehmigung habe und für einen Feuerwehreinsatz im Bedarfsfall schnell wegmüsse. Wer das nicht glaube, könne gerne in sein Büro kommen und dies nachlesen. Der Parkplatz des Hallenbades war nahezu leer, es hatte zu der Zeit noch geschlossen. Darf ein Bürgermeister wirklich auf einem Behindertenparkplatz parken?

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.07.2018

Nach dem Verhalten und den anfänglichen Äußerungen des Bürgermeisters ist dessen
"Entschuldigung" .-) :-) wohl nur der Publikation des Vorfalles zuzuschreiben.

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20.07.2018

...und der Raudi parkt mit seinem Audi...
wenn auf seinen Zettel Bahnübergang draufsteht parkt er mit Sicherheit dort auch. Statt der Geldstrafe 35 Stockschläge, dann würde ihm sein Hochmut vergehen!

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20.07.2018

wie lange geht das noch gut mit diesem kleinen König von Senden ?? wann schreitet die Regierung von Schwaben endlich als Aufsichtsbehörde ein ??? Oder ist der Kumpel von Minister Jens Spahn unantastbar ???

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19.07.2018

.. und was kommt als nächstes? Freie Fahrt auf den Landstrassen und Autobahnen mit Geleitschutz?
Eine "Entschuldigung" ist nicht angemessen. Ganz im Gegenteil... so ein Verhalten kann man auch als Amtsanmaßung bezeichnen.

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