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Serie (4)
29.08.2019

Der Respekt vor dem Opernsänger

2 Bilder

Wie der Tenor Girard Rhoden weit weg von seiner Heimat USA zu einem erfüllten Künstlerleben gefunden hat

Die Deutschen? Die arbeiten doch dauernd. Stimmt nicht, findet Girard Rhoden. Eine solche Einschätzung würde er niemals unterschreiben, im Gegenteil: „Hier haben die Menschen eine gute Beziehung zum Leben. Hier kann man sich auch mal zurücklehnen, hier gibt es Urlaub und Pausen. Man kann auch mal ein Bierchen trinken, ohne an die Arbeit zu denken“, sagt er. Girard Rhoden kennt auch eine andere Art zu leben, denn er stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika, „wo die Leute arbeiten, wenn sie krank sind und nicht so viel Freizeit haben.“ In seine einstige Heimat möchte er nicht mehr zurückkehren, nur noch zu Besuchen. Dass er in Deutschland heimisch geworden ist, hat auch damit zu tun, wie ihm die Menschen hier begegnen, wenn sie erfahren, dass er Sänger ist: mit Respekt. In seinem früheren Leben war er das nicht gewohnt, denn da zählte nur der Erfolg. Den hat er, streng genommen, nur in begrenztem Maße: „Ich bin nicht berühmt, aber in Ulm bekannt.“ Und das ist eine ganze Menge, aber es war ein langer Weg.

Girard Rhoden, Jahrgang 1955, stammt aus Chicago. An der Universität Illinois ließ er sich zum Opernsänger ausbilden. Mit dem Meisterdiplom in der Tasche ging der Tenor ins wesentlich freiere San Francisco, doch dort wollte seine Karriere nicht recht in Gang kommen. Er sang zwar einige Rollen, doch um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, musste er jobben. Morgens um sieben trainierte er seine Stimme, dann ging es zur Arbeit. In der Mittagspause nahm er Gesangsstunden – meist nur eine halbe Stunde, denn er musste mit dem Bus hin und zurück fahren. „Es war sehr schwer, mir vorzustellen, wie ich einmal mein Geld mit Musik verdienen könne“, erzählt er. Zehn Jahre ging das so, bis er die Chance seines Lebens bekam und für eine Tourneeproduktion des Broadway-Musicals „Carmen Jones“ engagiert wurde. Sieben Monate in Europa, 175 Auftritte – danach wusste er, seine Zukunft würde eher auf dieser Seite des Großen Teichs liegen: „Ich habe gesehen, dass das Leben hier sehr schön ist, und die Leute beißen einen nicht.“

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