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Neu-Ulm/Ulm

20.06.2017

Sex gegen Bezahlung in Mietwohnungen

Dem neu-Ulmer wird Zuhälterei und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung vorgeworfen.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Die Kripo ermittelt nun gegen einen Zuhälter aus Neu-Ulm.

Gegen zwei Prostituierte und ihren Zuhälter ermittelt derzeit die Kriminalpolizei Neu-Ulm. Ihnen wird vorgeworfen, illegal Sex gegen Bezahlung angeboten zuhaben. Wie nun bekannt wurde, hoben die Fahnder bereits Anfang des Monats ein kleines Bordell in Ulm aus: In einer Drei-Zimmerwohnung boten zwei rumänische Prostituierte – 24 und 46 Jahre – ihre Körper gegen Bezahlung an. Die weiteren Ermittlungen ergaben bislang, dass sie in dem Mehrparteienhaus, in dem auch Familien leben, ihrem unerlaubten Geschäft nachgingen, teilt die Polizei mit. Den Fokus legen die Ermittler aber auf den Zuhälter der beiden: Ein 59-jährigen Neu-Ulmer wird verdächtigt, unerlaubt Bordelle in Ulm, Neu-Ulm und in Eisenach zu betreiben. Dabei stellt er für die Prostituierten nicht nur die Wohnungen zur Verfügung, sondern „betreut“ die Frauen und erstellt deren Profile auf einschlägigen Internetportalen. Der Hauptbeschuldigte vermittelte zudem Freier in die „Terminwohnungen“ und schickte die Frauen auch auf belebte Supermarktplätze, um „Kundschaft“ zu finden.

Die Kripo Neu-Ulm ermittelt gegen den Neu-Ulmer nun wegen des Verdachts der Zuhälterei und des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. (az)

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