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Sicherheit: Personal bei der Polizei ist immer noch knapp

Sicherheit

Personal bei der Polizei ist immer noch knapp

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    Die Polizeidirektion Ulm hat Verstärkung bekommen, hat für ihre vielfältigen Aufgaben aber immer noch zu wenig Personal.
    Die Polizeidirektion Ulm hat Verstärkung bekommen, hat für ihre vielfältigen Aufgaben aber immer noch zu wenig Personal. Foto: Alexander Kaya

    Ulm Elf neue Polizeibeamte haben Landrat Heinz Seiffert und Ulms Polizeichef Karl Heinz Keller im Haus des Landkreises begrüßt. Sie werden sowohl in der Stadt Ulm wie im Alb-Donau-Kreis tätig sein. Obwohl die Ulmer Polizei somit wieder Verstärkung bekommen hat, betrachtet Leitender Kriminaldirektor Keller die Entwicklung weiter mit Sorge.

    7226 Verkehrsunfälle, 16343 Straftaten, ungezählte Ordnungswidrigkeiten und Hilfeleistungen und tägliche Ordnungsstörungen haben die Polizei voriges Jahr beschäftigt. Darüber hat die Polizeidirektion Ulm im März berichtet. Karl Heinz Keller machte in diesem Zusammenhang auch deutlich, dass derzeit etwa zehn Prozent des planmäßigen Personals fehlten. „Wir sind auf Kante genäht“, sagte er bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik. Umso mehr freue ihn jetzt der Personalzugang, den die Polizeidirektion Ulm zum Frühjahr erfahren durfte: Zum 1. März wurden drei Polizeibeamtinnen und ein Polizeibeamter des mittleren Dienstes zuversetzt, zum 1. April eine Beamtin und drei Beamte des gehobenen Dienstes. Daneben kehrten drei frischgebackene Kommissare, eine Beamtin und zwei Beamte, vom Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen zur Polizeidirektion Ulm zurück.

    Landrat Heinz Seiffert freute sich ebenfalls über den Personalzuwachs. Er hob bei der Begrüßung im Haus des Landkreises die gute und verlässliche Zusammenarbeit zwischen der Polizeidirektion und der Kreisverwaltung hervor, beispielsweise auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit und in der Suchtprävention. „Wenn die Polizei in breiten Bevölkerungskreisen eine große Anerkennung für ihre Arbeit genießt, dann liegt das auch an einer Ausbildung mit hohen Anforderungen“, sagte der Landrat mit Blick auf die elf neuen Polizisten.

    „Diese Neuzugänge werden jedoch voraussichtlich die Personalabgänge, die wir im Jahr 2012 haben werden, nicht ausgleichen können. Wir können nur hoffen, dass es zum Jahresende ,null auf null’ aufgeht“, sagte Karl Heinz Keller. (az)

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