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Fasching

05.02.2015

Sieben Schwaben bezwingen den Kuhberg

Lustig ging es zu bei der „7-Schwaben-Vereinigung“, die, angeführt von Sitzungspräsident Michael Lambacher, ihre Hymne anstimmte.
Bild: Manfred Deger

Kuhbergverein feiert mit den Gesellschaften aus der ganzen Region den „Carnaval do Brazil“

Die Schwaben sind die „Südamerikaner Deutschlands“. Diese närrische Behauptung wurde auf der Prunksitzung des Kuhbergvereines Ulm in der überfüllten Weststadthalle mit fröhlichem Leben erfüllt.

Am Strand von „Kuhpacabana“ wurde mit Glitter, Glitzer und mit umwerfend schwäbischem Humor „Carnaval do Brazil“ gefeiert. Wie an der Copacabana versank das Fest zum Schluss freudetrunken in Tausenden von Luftballons.

Mit von der Partie waren die neun Gesellschaften der „7-Schwaben-Vereinigung“ mit ihren Tollitäten, Präsidenten, Garde- und Showtänzerinnen, Tanzmariechen und Showgruppen. Immer wieder ließ Sitzungspräsident Michael Lambacher die 7-Schwaben-Hymne des Storchaneascht-Päsidenten Jürgen Merz anstimmen. „Ja wir sind die sieben Schwaben, unser Ziel ist die Narretei/Ob heute oder morgen, wir sind mit Herz und Liebe dabei“, sang das närrische Volk.

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Höhepunkt war die „7-Schwaben-Spieß-Verleihung“, über die wir gesondert berichten werden. Mit Tusch, Schunkeln und Musikeinlagen traf die Sitzungskapelle „Waltraud & Dieter“ den überschäumenden Stimmungspegel und die Bütt beleuchtete die schwäbische Seele mit markerschütternder Fröhlichkeit.

„Beim Bisla net wegdreha, wenn a Neuer reinkommt“, empfahl Hausmeister Eisele beim Punkt „Sauerei“ in seinem Männer-WC-Kurs. „Du wirst dich umschauen, wenn ich mal nicht mehr bin“, drohte die Frau des Bibertaler Poeten German Schwer. „I han me scho lang umgschaut“, gab der zurück. „Was macht die Merkel mit ihren alten Klamotten?“, wurde Theo Pfeffinger gefragt. „Sie trägt sie“, behauptete der sparbewusste Schwabe und seine „bümbumdreißigdausend“ Fans jubelten. „Hast du deine Hochzeitsschuhe noch?“, fragte ihn ein Freund. „Nein, nur die alte Schachtel“, meinte Theo.

Er habe seine Frau aus der Donau gerettet und dann geheiratet, berichtete einer der vier „Seflinger Bauzen“. „Und bisch glücklich worra?“, fragten die andern. „Nein, nur wasserscheu“, meinte der Enttäuschte.

Spaß und gute Laune waren die Würze dieser Prunksitzung, bei der sich die Narrenschar erst nach einer halbstündigen Freudenschunkelrunde mit Freude im Herzen auf den Heimweg machte. (mde)

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