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Festakt

25.05.2019

Silbernes Schuljubiläum

Schulleiterin Nicola Köstner (links) mit Gabriele Parg.
Bild: Andreas Brücken

Neu-Ulmer Montessori-Schule feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Gerade einmal 16 Erstklässler waren vor 25 Jahren die Pioniere der Montessori-Volksschule in Neu-Ulm. Ein echter Kraftakt sei es gewesen, eine private Schule in der Region einzuführen, erinnert sich die Geschäftsführerin Gabriele Parg: „Wir mussten als Verein beweisen, dass unser Konzept nicht nur eine fixe Idee war, sondern auf einem nachhaltigen und finanziell sicheren Plan aufgebaut ist.“

Ein Grund mehr also für die Verantwortlichen, das Gründungsjubiläum der Schule groß zu feiern. Mit einem bunten Programm aus Spielen, Musikprojekten und einer Filmvorführung wollen Lehrer, Schüler und Eltern ihre Schule am heutigen Samstag, 25. Mai, hochleben lassen. Zudem können Fans der Montessori-Schule am Aktionstag ein T-Shirt mit exklusivem Aufdruck ihrer Schule kaufen. Als Geschenk an die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung soll eine ehemalige Garage als Ruheraum gestaltet werden. Dabei dürfen die Schüler ihre künftige „Chillout-Lounge“ mit Spraydosen selber gestalten.

Initiative zu ergreifen sei ohnehin wesentlicher Bestandteil des Schulkonzeptes, erklärt Parg: „Der bayerische Lehrplan ist für uns Tagesgeschäft, aber wir gehen noch ein Stück weiter und bereiten die Kinder Schritt für Schritt auf das Leben vor.“ Neben selbstständigem Arbeiten stehen Teamfähigkeit, Flexibilität, Offenheit für Neues sowie Sozial-, Kommunikations- und Methodenkompetenz auf dem Stundenplan. Der richtet sich in der Montessori-Schule jedoch nicht nach einem Zeitplan, der mit unterschiedlichen Fächern ausgefüllt ist. Vielmehr entscheiden die Buben und Mädchen jeden Morgen selbst, mit welchem Thema oder Projekt sie sich weiter beschäftigen wollen.

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Aktuell besuchen 110 Schüler die Privatschule an der Baumgartenstraße. Von den gängigen Problemen werde auch die Montessori-Schule nicht verschont, berichtet Parg: „Auch bei uns gibt es mal Reibereien.“ Doch sei es dank kleiner Klassen und höherem personellem Einsatz möglich, sich intensiv mit den Schülern zu beschäftigen. So wird der Lehrer durch einen Assistenten im Unterricht unterstützt.

Nach dem Jubiläum sollen die Weichen für die Zukunft auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gestellt werden, sagt Parg: „Wir wollen den Vorstand von ehrenamtliche- auf berufliche Mitarbeiter umstellen.“ Die Aufgaben der Verantwortlichen seien nach Feierabend allein nicht mehr zu lösen.

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