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Konzert

22.02.2014

Singen gegen die Kälte

Uni-Kammerchor und Ulmer Kammerorchester in der Klosterkirche

Oberelchingen Die Sängerinnen und Sänger waren in dicke Schals gehüllt und die Musiker hielten ihre Trompeten unter den Mänteln warm. Es war kühl in der Klosterkirche. Und doch gelang es dem Kammerchor der Universität Ulm und dem Ulmer Kammerorchester unter dem Dirigat von Manuel Sebastian Haupt das Kirchenschiff und das Publikum mit Wohlklang zu erwärmen.

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Mit Bachs doppelchöriger Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225 eröffnete der Chor das strahlende Konzert, das schon zwischen den Programmteilen mit Beifall bedacht wurde. Gefühlvoll und virtuos begleitet wurde der schwungvoll-schwebende Chor von Soshi Nishimura am fortlaufenden Generalbass und vom Organisten Andras Weil an der Truhenorgel. Schon nach diesem Werk war die Kälte vergessen, man schwelgte in Bachs Weltmusik und durfte danach mit dem Kammerorchester in Mozarts „Haffner Sinfonie“ KV 385 orchestral weiter schwelgen. In kleiner Besetzung, es fehlten Flöten und Klarinetten, führte Haupt das Orchester zu großer Stahlkraft. Kammerchor und Kammerorchester gestalteten dann zusammen die „Krönungsmesse“, eines der bekanntesten Werke Mozarts, aus dem sich der Meister selbst in verschiedenen Opern bediente.

Das Kirchenschiff schwebte mit Solosopranistin Catherine Witting davon, Erika Frisch, Jacqueline Hunger und Susanne Kolb (Alt), Uwe Friedel, Stefan Haas und David Priller (Tenor), Christoph Bromberger, Immanuel Dobler und Jürgen Krauss (Bass) sowie der Chor und das Orchester folgten ihr mühelos und vereinigten sich im wunderbaren Schlusssatz. (mde)

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