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11.10.2010

Sonntag, Sonne, Shoppen

Sonntag, Sonne, Shoppen
2 Bilder
So süß schmeckt der Sonntag: Lena (links) und Mia aus Senden lassen sich auf dem Krämermarkt die Zuckerwatte munden.

Senden/Ulm Für Edgar Inhofer war es ein verkaufsoffener Sonntag nach Maß. "Wir sind sehr zufrieden, alles super", sagt der Geschäftsführer des gleichnamigen Sendener Möbelhauses, das gestern wieder einmal einen Kundenansturm erlebte. Dasselbe Bild in Ulm. Denn auch hier standen die Geschäfte am Sonntag offen. Menschenmassen schoben sich durch die Hirschstraße. Die Herbstsonne hatte die Kunden zuhauf in die Innenstädte gelockt. Bemerkbar machte sich das aber auch auf der Autobahn in Richtung Norden. Zwischen Illertissen und Ulm ging schon ab Mittag quasi nichts mehr.

Von Andrea Stölzle und Marcus Golling

Inhofer sieht Konkurrenz als "befruchtend"

"Es war echt Wahnsinn", resümiert Inhofer, bei dem die ersten Kunden schon um 11 Uhr vor den Toren warteten. Diese gingen dann punkt 12 Uhr auf und bis 18 Uhr auch nicht mehr zu, so viele Leute schoben sich durch die Etagen des Sendener Einrichtungsgiganten. Beratertage über das ganze Wochenende taten das Übrige, um die Kunden über die neuesten Wohntrends zu informieren. Dass auch anderswo rundherum verkaufsoffene Sonntage stattfanden - etwa in Memmingen oder Ludwigsburg - störte dabei nicht. Im Gegenteil. "Das ist durchaus befruchtend für alle", denkt Inhofer.

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Sein Kollege Joachim Reck, der Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbeverbandes (IHGV) in Senden, bestätigt das. "Die Lage ist bestens", so die ersten Worte des Juweliers auf die Frage, wie denn die Geschäfte liefen. Die Sendener Innenstadt sei hervorragend besucht gewesen, wozu freilich auch der Krämermarkt beitrug. "Toll war besonders die Harley-Ausstellung mit Probefahrten", sagt Reck, aber er lobt auch Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW. Die zeigten waghalsige und spannende Bergungsmanöver. Und auch das erste Oktoberfest war ein voller Erfolg.

In Ulm ist die Freude verhaltener. Zwar war auch hier das Geschiebe groß - und bereits zur Mittagszeit meldeten die Parkhäuser im Zentrum Vollbelegung. "Allerdings lagen die Umsätze im Allgemeinen unter den Erwartungen", sagt City-Managerin Anna-Maria Dietz. Den Grund dafür vermutet sie beim sonnigen Wetter. "Da haben viele keine Lust, Winterklamotten anzuprobieren", sagt Dietz. In den Cafés und Restaurants seien die Sonnenplätze gestern heiß begehrt gewesen.

Ein Publikumsmagnet waren auch die vier Märkte - der Herbstmarkt, der Antikmarkt, der Kunsthandwerkermarkt und auch der Flohmarkt in der Blaubeurer Straße, der erstmals stattfand. Laut der City-Managerin waren vor allem die Märkte verantwortlich dafür, dass sich die Besucher bereits früh auf den Weg machten. Dietz: "Das Rahmenprogramm ist eine wichtige Komponente, um die Leute in die Stadt zu ziehen." "Seite 33

Bei uns im Internet

Bilder vom verkaufsoffenen Sonntag in Ulm und Senden unter

www.nuz.de/bilder

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