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12.10.2017

Sozialprojekt „Senden hilft“ läuft gut an

Welche Aktionen unterstützt werden

Seit dem Sommer vergangenen Jahres betreibt die Stadt Senden ein Hilfsprojekt, das Bürger in Notsituationen unkompliziert unterstützen soll. Nun gab Bürgermeister Raphael Bögge einen Zwischenstand über die Finanzen und die Projekte aus „Senden hilft“ bekannt.

Aktuell hat das Projekt rund 46000 Euro zur Verfügung, die Mitglieder der Aktion haben zudem weitere Unterstützungen für das laufende Jahr beschlossen. Jede Gruppe einer Ganztags- und Mittagsbetreuung soll demnach 100 Euro für Spiele oder Bücher erhalten.

Die mobile Versorgungsstation des Bayerischen Roten Kreuzes, der BRK-Wohnwagen, erhält einen Zuschuss von 3000 Euro, die Sendener Tafel für ihre Weihnachtsaktion 2000 Euro und das Hospiz in Illertissen wird mit 1000 Euro unterstützt. Die Aktion „Senden hilft“ wird zudem die Beerdigungskosten einer hilfebedürftigen Familie übernehmen, erzählte Bögge. Außerdem stehe Geld bereit, um Sendener Bürger nach einem Brand in deren Wohnung mit neuen Möbeln zu unterstützen.

Das Geld, mit dem geholfen wird, kommt zum einen aus Spenden, zum anderen aus verschiedenen Aktionen. Bisher haben dazu beigetragen: ein Weihnachtskartenverkauf an der Sendener Bürgermeister-Engelhardt-Grundschule, ein Kinderflohmarkt, das Neujahreskonzert des bayerischen Polizeiorchesters, ein Konzert der Musikvereinigung Senden-Ay-Oberkirchberg, die Aktion „Senden in Bewegung“, der Verkauf von Fundrädern am Sendener Fahrradtag und das Glühweinbike auf dem Weihnachtsmarkt. „Wir sind auf einem guten Weg, haben aber immer noch was zu tun“, resümierte Bürgermeister Raphael Bögge.

Die Stadträte nahmen den Zwischenbericht zur Kenntnis, wünschten sich jedoch mehr Hilfe für die Bürger in Senden – und nicht so sehr für verschiedene Einrichtungen. Claudia Schäfer-Rudolf (CSU) merkte an, dass für die Unterstützung der Mittagsbetreuungs-Gruppen beispielsweise der Förderverein zuständig sei. „Wir müssen aufpassen, dass die Aktion keine zweite Vereinsförderung wird“, sagte sie. Bürgermeister Bögge beruhigte, dass dies am Anfang auch eine Art Werbung sei, um die Aktion „Senden hilft“ bekannter zu machen: bei Vereinen, in Schulen und bei Eltern etwa. (cao)

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