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Ulm

14.10.2019

Spatenstich: Ein 26-Millionen-Bau im Ulmer Westen

So soll das neue UWS-Gebäude im Ulmer Westen an der Söflinger Straße/Ecke Kässbohrerstraße einmal aussehen. Jetzt war Spatenstich für das 26-Millionen-Projekt.
Bild: Entwurfszeichnung UWS, Dorner&Matt Architekten, Bregenz

Eine seit Jahrzehnten bestehende städtebauliche Lücke an der Ecke Söflinger Straße/Kässbohrerstraße wird geschlossen.

Mit dem Spatenstich für das Projekt Söflinger Straße/Ecke Kässbohrerstraße schließt die städtische Wohnungsbaugesellschaft UWS eine jahrzehntealte städtebauliche Lücke. Zugleich werden 70 neue Wohnungen gebaut, davon ein Drittel geförderte Wohnungen. Die UWS investiert 26 Millionen Euro in das Projekt, das bis Mitte 2022 fertiggestellt sein soll.

Der bislang am Standort vorhandene Supermarkt wird im Erdgeschoss des Gebäudes wiedereröffnet. Eine zweigeschossige Tiefgarage schafft dabei ein ausreichendes Stellplatzangebot. Nachdem in den letzten Monaten die alten Gebäude nach und nach abgebrochen wurden, kann jetzt mit dem Neubau begonnen werden.

Wohnungen auch für Mieter mit geringem Einkommen

Der Entwurf des Architekturbüros Dorner und Matt aus Bregenz hatte sich zuvor in einem mehrstufigen Verfahren mit hoher architektonischer, wohnungswirtschaftlicher und energetischer Qualität durchgesetzt. Die Handschrift der Vorarlberger Architektur ist an der Kombination aus Sichtbeton und Holz deutlich ablesbar. In seiner Begrüßung weist UWS-Geschäftsführer Frank Pinsler darauf hin, dass es neben neuen, bezahlbaren Wohnungen auch darum geht, kurze Wege in den Quartieren zu ermöglichen und die verschiedenen Nutzungen im Quartier zu mischen. Wenn der Supermarkt zu Fuß erreicht werden kann, ist das nicht nur ein gutes Angebot für das gesamte Quartier, sondern trägt durch das Einsparen von Wegen auch zum Klimaschutz in der Stadt bei.

Ein Drittel der Wohnungen werden als geförderte Wohnungen mit Mitteln des Landes BadenWürttemberg gebaut. Die UWS hat insbesondere Mieter mit geringem Arbeitseinkommen im Blick, die Schwierigkeiten haben, sich am allgemeinen Wohnungsmarkt zu versorgen. Um eine ausgewogene Sozialstruktur sicherzustellen, werden die anderen Wohnungen dem allgemeinen Mietwohnungsmarkt zur Verfügung gestellt. Die fertiggestellten Wohnungen werden ausschließlich durch die UWS vermietet. Finanzbürgermeister Martin Bendel lobte in seinem Grußwort das Engagement der UWS nicht nur in der Weststadt, sondern im gesamten Stadtgebiet. In Anbetracht der Vielzahl der jetzt laufenden Projekte zeigte sich Bendel beeindruckt, wie diese Projekte nicht nur logistisch, sondern auch finanziell von der UWS gestemmt werden. (az)

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