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Stadtmarketing: „Neu-Ulm ist im Kommen“

Stadtmarketing

„Neu-Ulm ist im Kommen“

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    Heinz Koch
    Heinz Koch

    Neu-Ulm Mit einer Menge Schwung, und mindestens eben so viel Selbstbewusstsein, startet die Neu-Ulmer Innenstadtinitiative „Wir in Neu-Ulm“ (WIN) in die Saison. Ziel aller Beteiligten sei es, das Image Neu-Ulms aufzupolieren, sagt Heinz Koch, der bislang mit einer Menge Zeit und eben so viel Engagement die bisherige Händlerorganisation aus ihrem Tiefschlaf wachgerüttelt hat.

    „Wir sind im Kommen“ sagt Koch und meint damit die Innenstadt, in der sich in den nächsten Jahren sehr viel tun wird: Das Mutschler-Möbelhaus und das Mutschler-Center werden noch in diesem Jahr revitalisiert und garantiert eine Menge Kunden in die Stadt locken, auf dem brachliegenden Bahn-Gelände entsteht die Glacis-Galerie und an der Donau baut die Sparkasse ihr Brückenhaus. Zusammen mit der Ratiopharm-Arena und der Kletterhalle seien dies wichtige Pfunde, mit denen Neu-Ulm im Konkurrenzkampf der Städte wuchern könne.

    Dies noch mehr ins Bewusstsein der Neu-Ulmer Bürger zu rücken, sieht Koch als eines der weiteren Ziele von WIN. Dies wird wohl auch auf den Citymanager zukommen, für dessen Bezahlung die Stadt jüngst im ersten Jahr einen Zuschuss von 30000 Euro bewilligt hat. Nach Expertenmeinung ist aber für diesen Betrag kein qualifizierter Fachmann zu bekommen.

    Woher kommt das Geld für den Citymanager?

    Woher das restliche Geld für das Jahresgehalt kommen soll, ist noch nicht ganz klar. Heinz Koch meint, dies müsste aus den Mitgliedsbeiträgen gestemmt werden. Derzeit überlegen Koch und die übrigen Vorstandsmitglieder, wann und wo die vakante Stelle ausgeschrieben werden soll.

    In dieser Sache sei schon Kontakt mit dem Arbeitskreis City- und Stadtmarketing Bayern (AKCM) aufgenommen worden, in der mehrere Städte Bayerns organisiert sind und in der mittlerweile auch WIN Mitglied ist.

    Heinz Koch interessiert sich für die Stelle

    Als ein Interessent für die Stelle des Neu-Ulmer City-Managers wird übrigens auch Heinz Koch gehandelt, der – wie er selbst sagt – in die Arbeit für WIN und für Neu-Ulm mindestens so viel Zeit investiert, wie eine hauptamtliche Kraft.

    Inzwischen hat WIN 60 zahlende Mitglieder. Die wenigsten – nämlich nur 22 – sind Händler. In der Mehrzahl sind es Freiberufler Institutionen wie Schulen und Kliniken, Gastronomen und das AuGus-Theater. Dementsprechend habe sich auch die Aufgabenstellung von WIN verändert. „Wir wollen das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt stärken“, erklärt Koch, wobei der Schwerpunkt in der Innenstadt liege, die nach den Einschätzungen des Theaterchefs im Stadtrat keine Lobby hat.

    Koch hat drei Bereiche, die im Interesse der Stadt gefördert werden müssten:

    Wohnen: Inzwischen gebe es in Neu-Ulm attraktive Wohnungen, die günstiger zu kaufen oder zu mieten seien als in Ulm.

    Gastronomie: Ziel der WIN-Bemühungen müsse es sein, Neu-Ulm zur gastfreundlichsten Stadt in der Region zu machen. Koch: „Leute, die nach Neu-Ulm kommen, sollen sich in jeder Hinsicht als Gast fühlen.“ Schon jetzt gebe es in der Stadt eine Vielzahl an Lokalen, die Gäste anlocken.

    Kultur: Das kulturelle Angebot in der Stadt könne sich durchaus sehen lassen, müsse aber in Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter ausgebaut werden.

    Heinz Koch will auf dem Weg zu noch mehr bürgerschaftlichem Engagement möglichst viele Menschen mitnehmen, wie er sagt: „Jeder, der kann und will, ist herzlich eingeladen, sich für Neu-Ulm stark zu machen.“

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