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Nersingen/Hittistetten

23.08.2017

Stau nach Unfall auf A7: Fahrer war angetrunken

Ein Lastwagen ist am Mittwochvormittag auf der A7 umgekippt.
Bild: Thomas Heckmann

Am Mittwochvormittag ist ein Lastwagen von der Autobahn abgekommen. Ein Teil der Fahrbahn wurde daher gesperrt. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse, wie es dazu kam.

Ein Lastwagen ist am Mittwoch gegen 9 Uhr von der A7 abgekommen. Nach Angaben der Polizei war der 47-jähriger Fahrer Richtung Süden unterwegs, als er etwa zwei Kilometer vor dem Dreieck Hittistetten erst einige Leitplanken schrammte, diese dann durchbrach, umkippte und seitlich in der Böschung zum Liegen kam. Weil rund 22 Tonnen Kunststoffgranulat austraten und die bergungsarbeiten aufwendig waren, wurde die Fahrspur viele Stunden lang gesperrt. Das führte zeitweise zu einem bis zu sechs Kilometer langen Stau. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Dort stelle sich heraus, dass er angetrunken war. Daher wurde sein Führerschein sichergestellt. Die Autobahnpolizei Günzburg schätzt den Sachschaden auf mehr als 150000 Euro und legt besonderen Wert auf eine Feststellung: Sowohl die Bildung als auch das Freihalten der Rettungsgasse habe an diesem Vormittag vorbildlich funktioniert.

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