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Ulm

16.12.2020

Streit um Maske – Kaffee ins Gesicht am Hauptbahnhof Ulm

Ein Kaffeebecher wurde in Ulm zur Waffe.
Bild: Andrea Warnecke (dpa)

Ein fehlender Mund-Nasen-Schutz und ganz viel Alkohol sind die Zutaten eines Vorfalls am Ulmer Hauptbahnhof.

Mal wieder eskalierte ein Streit um den Mund-Nasen-Schutz: Als ein Mitarbeiter des Bahn-Sicherheitsdiensts am Dienstagmittag einen 54 Jahre alten Mann des Ulmer Hauptbahnhofs verwies, wurde er von diesem beleidigt und mit seinem Heißgetränk beschüttet.

Mann in Ulm hatte 2,3 Promille

Gegen 12.45 Uhr fiel der 54-Jährige zunächst bei der Bahnhofsmission auf, weil er sich dort offenbar weigerte einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Als ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit einschritt, beleidigte der deutsche Staatsangehörige mehrfach die Sicherheitskraft, welcher den aggressiven 54-Jährigen schließlich des Bahnhofs verwies.

Während des Fußweges in Richtung Ausgang soll der mit 2,3 Promille alkoholisierte Mann dem DB-Mitarbeiter unvermittelt seinen mitgeführten heißen Kaffee ins Gesicht geschüttet haben. Der Geschädigte brachte den in Ulm wohnhaften Mann daraufhin mit Zwang aus dem Bahnhof. Eine Streife des Bundespolizeireviers Ulm nahm den 54-Jährigen vorläufig fest. (az)

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