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Landkreis/Ulm

02.01.2018

Streitereien beschäftigen die Polizei an Silvester

Etwa 200 Notrufe gingen beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West an Silvester von 19 bis 7 Uhr ein.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Etwa 200 Notrufe gingen beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West von 19 bis 7 Uhr ein. In Neu-Ulm griff ein 33-Jähriger ein achtjähriges Kind an. In Ulm wurde die Polizei vor allem zu Bränden gerufen.

Viele Einsätze – aber nicht mehr als unter dem Jahr. Die Silvesternacht war für die Polizei vergleichbar mit einem gewöhnlichen Wochenende. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Kempten zählte von 19 bis 7 Uhr etwa 200 Notrufe, aus denen meist Einsätze hervorgingen. Wie jedes Jahr kam es auch heuer zu Einsätzen wegen Streitigkeiten, die in körperlichen Auseinandersetzungen endeten und zu Sachbeschädigungen und Ruhestörungen führten.

In Neu-Ulm griff ein 33-Jähriger laut Polizei ein achtjähriges Kind an, weil es in der Nähe seines Autos einen Feuerwerkskörper entzündete. Der Bub erlitt leichte Rötungen im Bauchbereich und wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Im Anschluss kam es erneut zu einer Auseinandersetzung. Ein 17-Jähriger warf einen Feuerwerkskörper in Richtung einer Gruppe. Ein bislang unbekannter Mann zeigte sich darüber so erbost, dass er den 17-Jährigen gegen einen Baum drückte und ihm mehrfach in den Bauch schlug. Danach haute er ab. Der Jugendliche musste zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm unter Telefon 0731/80130 zu melden.

Das Polizeipräsidium Ulm hatte eigenen Angaben zufolge zahlreiche Einsätze zu bewältigen, allein auf dem Münsterplatz feierten etwa 5000 Menschen. Es waren vor allem Brände, zu denen die Einsatzkräfte gerufen wurden. Schwerwiegende Unfälle und gewalttätige Auseinandersetzungen blieben weitgehend aus. Auch sind der Polizei bislang keine Belästigungen mit sexuellem Hintergrund bekannt.

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Ein Mann feierte in einer Zelle ins neue Jahr. Eigentlich wollte er Silvester in einer Gaststätte verbringen. Doch der 27-Jährige kam in kein Ulmer Lokal hinein, weil er zu betrunken war. Deswegen randalierte er nach Angaben der Polizei, bis eine Streife ihn aufforderte, nach Hause zu gehen. Nachdem er sich dieser Aufforderung beharrlich widersetzte, landete er in einer Zelle des Polizeireviers Ulm-Mitte. Und durfte sich auf richterliche Anordnung dort bis zum Neujahrsmorgen beruhigen.

In der Frauenstraße/Ecke Olgastraße überfiel ein Unbekannter einen Mann. Der Angreifer bedrohte den 28-Jährigen laut Polizei mit einem Messer, schlug ihn nieder und raubte sein Mobiltelefon. (az)

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