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30.10.2009

Strom-Trasse: Masten in Bayern dürfen erhöht werden

Senden/Landkreis (ast) - Die Regierung von Schwaben hat für die Erneuerung der 110-KV-Freileitung Dellmensingen-Niederstotzingen, sprich, die Erhöhung der Masten, im Landkreis Neu-Ulm (Gemarkung Hausen) bis Riedheim im Kreis Günzburg einen Bescheid zur Plangenehmigung erlassen.

Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Umstellung des Stromkreises hier geschaffen. Einzige Ausnahme: Senden. Denn hier laufen noch Einsprüche von Anliegern. Eine Ausfertigung des Plangenehmigungsbeschlusses samt den festgestellten Planunterlagen wird für zwei Wochen in Neu-Ulm und Leipheim, Holzheim, Nersingen und Elchingen zur allgemeinen Einsicht ausgelegt.

Für den Trassenabschnitt im Bereich Senden, der hinsichtlich der Trassenführung noch umstritten ist, hat die Regierung auf Antrag der EnBW Regional AG für die dort geplante Leitungserneuerung ein Raumordnungsverfahren eingeleitet.

Mehrere Trassenvarianten kommen in Betracht

Strom-Trasse: Masten in Bayern dürfen erhöht werden

Nach den Projektunterlagen kommen für die vorgesehenen Leitungsbaumaßnahmen im Bereich Senden mehrere Trassenvarianten in Betracht: die Leitungserneuerung auf bestehender Trasse, eine Leitungsführung weiter nördlich über Sportanlagen und Gewerbe sowie eine noch weiter nördlich gelegene am Waldrand und entlang der B 28.

Im Raumordnungsverfahren haben nun die von dem Vorhaben berührten Kommunen und sonstige Stellen Gelegenheit, sich bis zum 25. November zu äußern. Senden und Neu-Ulm sind einbezogen.

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