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Holzheim

12.03.2018

TSV Holzheim will „vernünftige Grundlage“ schaffen

Jubilare, die für 50-, 60- und 65-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt wurden, mit den Vorsitzenden Barbara Zurblihn (links) und (von rechts) Michael Kraus sowie Herbert Hiller.
Bild: Willi Baur

Der Verein plant einen neuen Boden für die eigene Halle. Im Vorstand gibt es viel Konstanz – und einen Neuen.

Der TSV Holzheim, mit fast 900 Mitgliedern größter örtlicher Verein, plant eine Investition. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend haben die Mitglieder beschlossen, dass der Boden der vereinseigenen Turnhalle im Sommer erneuert werden soll. „Mit diesem Thema beschäftigen wir uns ja schon seit einigen Jahren, aber jetzt führt daran kein Weg mehr vorbei“, sagte Herbert Hiller, neben Barbara Zurblihn und Michael Kraus einer von drei gleichberechtigten Vorsitzenden. Vor allem der Tischtennisbetrieb brauche „eine vernünftige Grundlage im wahrsten Sinne des Wortes“, begründete Hiller das Vorhaben, das auf 40000 Euro veranschlagt ist. Finanziert werden soll es durch Zuschüsse (16000 Euro) und ein Eigenkapital von 12000 Euro. Für den Rest ist entweder ein Kredit oder eine zusätzliche Rücklagenentnahme geplant. „Die Finanzen sind gesund und der Verein steht auf sehr soliden Füßen“, hatte Kassenprüfer Helmut Kölle bei Entlastung des Vorstandes bestätigt.

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Der Vorstand zog eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. So seien die Außenanlagen beim Umkleidegebäude am Sportplatz umgestaltet und die Beleuchtung der TSV-Halle erneuert worden. Lob gab es für die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Grundschule, um den Kindern den Verein und die Abteilungen vorzustellen. In diesem Sommer soll ein gemeinsamer Sporttag im Freien folgen. Überaus erfolgreich sei zudem die Theatergruppe mit fünf ausverkauften Vorstellungen gewesen. Die positive Bilanz untermauerte Schatzmeisterin Hildegard Wunder. Sie legte Zahlen vor, die zeigen, dass der Vereinsbetrieb solide finanziert ist. Dem aus der Erweiterung des Umkleidegebäudes resultierenden Restdarlehen steht eine respektable Rücklage gegenüber.

Beim TSV Holzheim gab es sportliche Erfolge, aber auch Rückschläge

Doch nicht alles lief im vergangenen Jahr erfolgreich. Im Wettkampfsport gab es Rückschläge, an die der Vorstand erinnerte. Unter anderem den Abstieg der Fußballer aus der Bezirksliga. Dem stehen bemerkenswerte Erfolge gegenüber, insbesondere durch Hannelore Stowasser im Tischtennis und Sabrina Bischof im Rollsport.

TSV Holzheim will „vernünftige Grundlage“ schaffen

„Hier bewegt sich etwas“, sagte Bürgermeisterin Ursula Brauchle in ihrem Grußwort und sprach von einem „großartigen und zudem preisgünstigen Sportangebot für alle Altersgruppen“. Davon profitiere die gesamte Gemeinde. Möglich sei dies nur durch einen enormen ehrenamtlichen Einsatz vieler Kräfte.

Manfred Lott hört nach 33 Jahren auf

Ebenso wohl durch die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands und mit den Abteilungen. Das zeigten auch die vom Ehrenvorsitzenden Eduard Sonntag moderierten Neuwahlen. Dabei wurde die Vereinsführung nahezu komplett im Amt bestätigt: Vorsitzende bleiben Barbara Zurblihn, Michael Kraus und Herbert Hiller. Schriftführerin ist weiterhin Angela Drewas, Schatzmeisterin Hildegard Wunder. Jeannette Mühlbacher, Kathrin Drews, Ute Bischof, Karl-Heinz Ehret und Jürgen Offenwanger wurden als Beisitzer bestätigt. Neu gewählt wurde Ralph Mayer. Er ersetzt Manfred Lott, der nach 33 Jahren im Ausschuss auf eine Wiederwahl verzichtet hatte.

Bei der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt: Für 65 Jahre Rolf Hiller, Karl-Heinz Jehle und Werner Riesenegger. Für 60 Jahre Eduard Sonntag, Philipp Lutz, Willi Baur, Gerhard Hiller, Manfred Hiller, Johann Madel, Josef Offenwanger und Alois Steidle. Für 50 Jahre Siegfried Mokosch, Edeltraud Richter und Charlotte Schmid. Für 40 Jahre Karl-Heinz Madel, Manfred Lott, Andrea Rau, Lia Riedele, Brigitte Giertler, Hildegard Mezger, Pauline Zeller und Franz Schreiber.

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