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Sport

31.03.2015

TSV Pfuhl mit „riesigen Schritten“ unterwegs

Der Bau des Turnzentrums und der Rücktritt des Kassenwartes stellen den Verein vor große Herausforderungen

Als ein außerordentlich bewegtes Jahr bezeichnete die Vorsitzende des TSV Pfuhl, Ursula Hörger, das vergangene Geschäftsjahr. „Wir machen einen riesigen Schritt in die gewünschte Richtung“, führte sie aus, „vor allem mit dem im Bau befindlichen Turnzentrum, welches Mitte des Jahres fertiggestellt wird. Wir haben in mannigfachen Besprechungen und Beratungen dieses Ziel erreicht, dafür danke ich allen Beteiligten im Besonderen. Das wird in die Vereinsgeschichte eingehen“. Die Hauptversammlung bewilligte einstimmig einen Zuschuss des Hauptvereins für die Turnabteilung in Höhe von 35000 Euro für dieses Projekt.

Ausgerechnet in die Freude auf dieses neue Turnzentrum fiel die Negativmeldung, dass die Turner kurz nach dessen Baubeginn aus der Zweiten Bundesliga abgestiegen sind. Dies wolle man schnellstmöglich wieder wettmachen mit einem geplanten Aufstieg in diesem Jahr. Zudem komme man wegen festgefahrener Grundstücksverhandlungen mit dem dritten Fußballfeld nicht vom Fleck, bedauerte Hörger die derzeit leidige Situation.

Begrüßenswert sei hierzu ein positives Signal seitens des Landratsamtes, übergangsweise auf das Schul- und Sportzentrum ausweichen zu dürfen. Hinzu komme auch noch zur absoluten Unzeit die Kündigung des Seehallen-Wirtes. Ansonsten überwogen positive Meldungen bei der Jahreshauptversammlung – quer durch alle elf Abteilungen, in sportlicher wie in gesellschaftlicher Hinsicht.

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Im personellen Bereich musste man den Rücktritt des Hauptkassiers Klaus Sercis (aus persönlichen Gründen) verkraften. Seit Februar hat Anni Lammers diese Aufgabe kommissarisch übernommen und wurde nun offiziell für den Posten einstimmig von der Hauptversammlung gewählt. Dies dürfte in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung sein, steht doch in den nächsten Jahren ein besonders behutsamer Umgang mit den Finanzen an, welcher mit dem großen Bauvorhaben begründet ist. Zudem mahnte Uwe Sagert an, auch für die Abteilungen mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

Für die geleistete Arbeit wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Eine weitere Beitragsangleichung wurde ebenso einstimmig beschlossen. Darüber hinaus ein verringerter Beitrag für Auszubildende und eine Bearbeitungsgebühr für Mitglieder, die kein Einzugsverfahren ermöglichen.

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