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30.03.2009

TSV Senden in allerhöchster Gefahr

Senden (mis) - Der TSV Senden rast in der Fußball-Bezirksliga mit einem Affenzahn dem Abstieg entgegen. Gestern kassierte der Aufsteiger eine noch glimpflich ausgefallene 0:6-Klatsche beim FC Neenstetten und verlor damit auch sein drittes Spiel im neuen Jahr.

14 Zähler hat der türkische Sportverein auf der Habenseite. Daran hat sich freilich auch durch die Niederlage nichts geändert. Allerdings kommen die konkurrierenden Vereine über der Zäsur regelmäßig zu Punkten. Das eigentlich zu schließende Loch klafft so immer weiter auf. Mittlerweile trennen die Sendener acht Punkte vom Relegationsplatz, auf dem bislang eben dieser FC Neenstetten gelegen hatte. Neenstetten überholt durch das 6:0 aufgrund der Tordifferenz auch den FV Weißenhorn, der gestern dem SV Balzheim mit 0:1 unterlag (siehe nebenstehenden Bericht).

Beim FC Hüttisheim mit seinen 13 Punkten (gestern 1:3 in Regglisweiler) sieht es noch schlechter aus.

Wohl definitiv für die Kreisliga planen darf der FC Burlafingen. Das abgeschlagene Schlusslicht verlor gestern beim SC Türkgücü Ulm glatt mit 0:2 und liegt jetzt schon 14 Punkte zurück.

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An der Tabellenspitze gab sich der TV Wiblingen keine Blöße. Der Klassenprimus besiegte den SV Westerheim unnötig knapp mit 1:0.

Der TSV Regglisweiler konnte sich durch ein 3:1 gegen den FC Hüttisheim zum schärfsten Verfolger aufschwingen. Die Partie des bisherigen Zweiten aus Senden beim TSV Holzheim musste dagegen abgesagt werden.

TV Wiblingen - SV Westerheim 1:0 (0:0). Wiblingen dominierte die Partie gegen die enttäuschenden Gäste klar, blieb aber lange in der Verwertung der Chancen zu leichtfertig. Erst in der 78. Minute gelang Emrah Akgün nach einer Standardsituation das Tor des Tages.

SC Türkgücü Ulm - FC Burlafingen 2:0 (0:0). Türkgücü gestattete dem Schlusslicht vor der Pause ausgeglichene Spielanteile, verfügte aber dennoch über die besseren Chancen. Nach dem Seitenwechsel machten die Ulmer dann Ernst und entschieden durch Treffer von Baris Apul (65.) und Selami Zehiroglu (85.) die Partie für sich.

SC Staig - FC Blaubeuren 1:0 (0:0). Staig war 56 Minuten lang klar überlegen, brach mit dem Tor des Tages, das Markus Heinz erzielte (56.), aber völlig unerklärlich ein. Blaubeuren, das die Partie mitunter überhart führte, drängte jetzt auf den Ausgleich. Staig musste die Schlussviertelstunde aufgrund des erschöpften Auswechselkontingents und einer neuerlichen Verletzung in Unterzahl überstehen und konnte sich bei dem überragenden Keeper Uwe Häberle für die zumindest nach Toren schadlos überstandene Schlussphase bedanken.

FC Neenstetten - TSV Senden 6:0 (5:0). Neenstetten hatte vor der Pause eine fast hundertprozentige Chancenverwertung und ging durch Sebastian Steck (11.) und Dennis Kretschmann (13.) per Doppelschlag in Front. Senden schien sich schon jetzt in sein Schicksal zu ergeben und wurde abgeschossen. Wieder Steck (21., 31.), Kretschmann (36.) und Volkan Celik (72.) machten den Sieg perfekt. Bei konsequenterer Ausbeute nach dem Seitenwechsel hätte das Schlussresultat astronomische Höhen erreichen können. Aber TSV-Keeper Sven Weinmann verhinderte es. In der 66. Minute parierte er beispielsweise noch einen Elfer von Taner Celik. Sendens Birol Degermenci sah in der 80. Minute Gelb-Rot.

TSV Regglisweiler - FC Hüttisheim 3:1 (0:0). Regglisweiler tat sich schwer und hatte den deutlichen Sieg nur dem Blitzstart in den zweiten Durchgang zu verdanken. Martin Jainz mit seinen drei Treffern (47., 54., 66.) entschied das Spiel. Ali Kilic gelang dann zwar das 1:3 (73.), doch der Treffer blieb nach dem verschossenen Elfmeter von Christoph Wieland - TSV-Keeper Thomas Albrecht konnte abwehren (85.) - nur Kosmetik. Bei den Hausherren sah Günther Hann Gelb-Rot (87.).

SF Illerrieden - SV Jungingen 0:0 (0:0). Illerrieden begann in der abwechslungsreichen Partie besser und hatte durch Tobias Pawlitschko auch eine klare Chance. Nach 20 Minuten kamen die Gäste auf und verzeichneten durch Sabit Sarikaya ebenfalls eine gute Gelegenheit. Nach der Pause waren die SF Illerrieden tonangebend, sahen sich aber ständig gefährlichen Kontern der Gäste gegenüber.

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