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Roggenburg

26.02.2018

Tausende stimmen sich beim Kloster Roggenburg auf Ostern ein

Mit farbenfrohen Schmuckstückchen für Haus und Garten lockte der Roggenburger Ostermarkt am Wochenende. Auch in diesem Jahr kamen Tausende Besucher.
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Mit farbenfrohen Schmuckstückchen für Haus und Garten lockte der Roggenburger Ostermarkt am Wochenende. Auch in diesem Jahr kamen Tausende Besucher.
Bild: Angela Häusler

Der Markt beim Kloster Roggenburg lockt erneut zahlreiche Besucher an. Rund 70 Aussteller zeigen dort vielseitige Dekorationen – und wie man sie herstellt.

Eine Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch umgab das Roggenburger Kloster am Wochenende – doch im Inneren lugten schon die Osterhasen hinter gelben Narzissen hervor: Der Ostermarkt hatte seine Pforten geöffnet und lockte erneut Tausende von Besuchern an. Rund 70 Aussteller hatten am Samstag und Sonntag im Haus für Kunst und Kultur ihre Stände aufgebaut und boten einen äußerst vielseitigen Mix aus Osterdekorationen für Haus und Garten, aber auch reichlich andere Waren von selbst gemachtem Schmuck über Lampenschirme und handgeschöpfte Seifen bis zu Holzspielzeug und Marmelade. Und natürlich gab es ganz unterschiedlich gestaltete Eier zu bestaunen – von sorgsam bestickten über kunstvoll bemalte und beklebte bis hin zu glitzernden Ostereiern.

Zwei Tage lang hatten die Besucher Gelegenheit, sich beim Rundgang durch die farbenfrohe Ausstellung in vorösterliche Stimmung versetzen zu lassen. Und zu entdecken, was Kreative aus der ganzen Region an frühlingshaften Ideen umgesetzt haben. Kettenanhänger und Armbänder zum Beispiel, gemacht aus Treibholz und getrockneten Blumen, hatte Andrea Wilzcek aus Bibertal mitgebracht. Ihr liebstes Hobby, das Basteln, führt sie auf Märkte in ganz Schwaben, berichtete die junge Frau, die zum ersten Mal auf dem Roggenburger Ostermarkt ausstellte.

Schon Stammkunden in der Klostergemeinde hat hingegen Carmen Molynn, die selbst genähte Osterhasen und farbenfrohe Einmachgläser mit süßem Inhalt im Programm hatte. „Es macht immer Freude hier, und viele Leute warten schon, dass der Ostermarkt wieder stattfindet“, erzählte die Langenauerin.

Hilde Bachmann aus Senden, die ebenfalls zu den erfahrenen Ausstellerinnen zählt, sagte: „Das Tolle hier ist, dass es kein reiner Eiermarkt ist, sondern sehr vielseitig.“ Schon seit Jahren gehört das Bemalen von Eiern mit feinsten Mustern zu ihren liebsten Hobbys. „Für mich ist das die reine Entspannung“, berichtete sie. Filigranste Muster stellt auch Manuela Beck her, der die Besucher bei ihrer seltenen Kunst zusehen konnten: Sie klöppelt zarte Geflechte aus Garn, die später – unter anderem – Ostereier zieren. Das Klöppeln ist der Textilkünstlerin längst in Fleisch und Blut übergegangen. „Es dauert schon, das zu lernen – aber wenn es mal klappt, dann sitzt es“, erklärte die Augsburgerin das alte Handwerk.

Was die Bastler und Handwerker eigentlich machen, wenn Ostern erst vorbei ist? Das ist für die meisten schon klar: Dann geht’s an die Deko-Ideen für Weihnachten.

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