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Gebühren

17.11.2017

Teurere Parkplätze am Bürgerhaus

Die monatlichen Sondertarife für Dauerparker in der Tiefgarage in der Sendener Innenstadt werden teurer.

Senden erhöht die Tarife der Tiefgarage. Warum sie im Vergleich günstig ist

Die Stadt Senden erhöht zum Teil die Preise für die Tiefgarage am Bürgerhaus. Betroffen sind die Sondertarife für Dauerparkplätze. Diese billigeren Stellplätze dürfen tagsüber von Montag bis Freitag und am Samstag bis 14 Uhr genutzt werden. Bisher kostet einer monatlich 15 Euro, die Verwaltung regte an, diesen Preis auf 30 Euro zu erhöhen. Diese Anhebung würde der Stadt im Jahr rund 10000 Euro in die Kassen spülen – dies würde den zu leistenden finanziellen Ausgleich der Stadt für die Tiefgarage etwas reduzieren.

In dem Parkhaus sind um die 65 Stellflächen an Beschäftigte in der Innenstadt vermietet. Seit dem Jahr 2009 sind die Preise gleich, die Kosten für einen Dauerparkplatz ohne zeitliche Begrenzung wurden vor knapp vier Jahren auf 35 Euro im Monat erhöht. Die Stadträte stimmten dem Vorschlag zu, einige waren jedoch dagegen, den monatlichen Betrag gleich zu verdoppeln. Im Gegensatz zu anderen Städten seien die 30 Euro jedoch immer noch vertretbar, sagte Bürgermeister Raphael Bögge. Ein Vergleich: In Ulm kosten die Dauerparkplätze, allerdings für 24 Stunden, mehr. Am Rathaus werden 140 Euro fällig, parken im Deutschhaus kostet 159 Euro pro Monat – aber in einem eigenen Bereich. Im Salzstadel und Fischerviertel zahlen Autofahrer 120 Euro. Nach Auskunft der Parkbetriebsgesellschaft gibt es derzeit keine freien Dauerparkplätze mehr, alle Interessierten müssen auf eine Warteliste. Ulm bietet auch Nachttarife an, diese kosten 29 Euro im Monat.

Der Tageshöchstsatz liegt in Senden bei vier Euro. In der Ulmer Innenstadt kosten die Parkhäuser zwölf Euro am Tag. In Neu-Ulm kostet etwa das Brückenhaus auch zwölf Euro, die anderen Tagessätze liegen bei neun Euro, in der Glacis Galerie sind es fünf pro Tag.

In der Sendener Tiefgarage halte man die Tarife jedoch extra gering, damit die Leute dort ihr Auto abstellen und so die Straßen nicht vollgeparkt werden. Das brachte Maren Bachmann (SPD) auf das Thema Blumenweg. Sie wollte wissen, wie das kostenlose Parken in der ersten Zeit dort aufgenommen wird. Laut Bögge gibt es dazu positive Rückmeldungen, jedoch noch keine Auswertung. Zurzeit parken die Bewohner der Gartenstraße dort, weil diese saniert wird. (cao)

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