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Senden

20.03.2017

Tiefgarage brennt – 100000 Euro Schaden

In diesem Gitterverschlag in einer Tiefgarage in Senden ist am Montag ein Feuer ausgebrochen. Die Decke muss nun an dieser Stelle gestützt werden.
Bild:  Schmid

Starker Rauch dringt aus einer Wohnanlage in Senden. Mehrere Feuerwehren löschen das Feuer – die Polizei ermittelt.

Großalarm am frühen Montagnachmittag in Senden: Kurz nach 13.30 Uhr brach in der Tiefgarage einer großen Wohnanlage an der Eckstraße im Stadtteil Ay ein Feuer aus. Sofort entwickelten sich starke Rauchwolken, die das ganze Gebiet überzogen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit zahlreichen Einsatzkräften aus und so waren innerhalb kurzer Zeit mehr als sechzig Feuerwehrleute aus der Stadt Senden, Aufheim und der Nachbarstadt Vöhringen, dazu 21 Notärzte und Rettungssanitäter, 15 Polizisten sowie zwei Fachberater des Technischen Hilfswerks vor Ort.

Mit Wärmebildkamera in die Tiefgarage

Unter Einsatzleitung des Sendener Kommandanten, Kreisbrandmeister Peter Walter, liefen mehrere Trupps mit Atemschutz in die etwa 1500 Quadratmeter große Tiefgarage. Ihnen gelang es trotz des starken Rauchs mithilfe einer Wärmebildkamera das Feuer im hinteren Teil der Tiefgarage ausfindig zu machen und zu löschen. Nach etwa einer halben Stunde wurden die zunächst schwarzen Qualmwolken immer heller – bis schließlich hellgrauer bis weißer Wasserdampf aus dem Einfahrtstor und einem Nebeneingang drang.

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Inzwischen waren mehrere Hochdrucklüfter vor Ort und die Werkfeuerwehr von Evobus aus Neu-Ulm brachte ihren großen Hochleistungslüfter zum Einsatz. Damit konnte die Tiefgarage belüftet und abgekühlt werden. So bekamen die ersten Polizeibeamten Zutritt, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen.

30 Fahrzeuge haben Spuren davon getragen

Wie sich herausstellte, waren in einem Gitterverschlag zwei Kleinkrafträder und anderes Gerät verbrannt; 30 weitere Fahrzeuge wurden durch Feuer oder Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Die Decke der Tiefgarage musste vom Technischen Hilfswerk gestützt werden, da sie durch das Feuer beschädigt wurde. Die Garage wird für die weiteren Untersuchungen beleuchtet.

Der Rettungsdienst musste nur einen Anwohner ambulant versorgen, der Rauchgase eingeatmet hatte, aber mit einer leichten Verletzung davonkam. Der Sachschaden wird von der Polizei auf mindestens 100000 Euro geschätzt, wobei sich Näheres erst noch herausstellten wird, wenn die Ermittlungen der Kriminalpolizei abgeschlossen sind – möglicherweise kann sich die Schadenssumme noch vervielfachen.

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