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08.07.2010

Tragischer Tod auf der B 10

Keine Chance hatte der Fahrer dieses Polos, als ein hinter ihm fahrender Lastwagen den Kleinwagen unter den vorausfahrenden Laster schob. Foto: Andreas Brücken
Bild: Andreas Brücken

Neu-Ulm/Nersingen Keine Chance hatte der 29-jährige Fahrer eines Kleinwagens, dessen Auto gestern auf der B 10 zwischen Neu-Ulm und Nersingen von einem Lastwagen regelrecht zerquetscht worden ist. Der junge Mann aus dem Raum Heidenheim war vermutlich auf der Stelle tot, auch wenn die Bergung mehr als zwei Stunden dauerte.

Der schreckliche Unfall passierte gegen 15.15 Uhr. Ein Lkw, der in Richtung Nersingen unterwegs war, musste nach der Abzweigung nach Steinheim anhalten. Ob der Grund dafür ein Rückstau vor einer roten Ampel an der Autobahnauffahrt war, ist unklar. Auch ob der Autofahrer ebenfalls bereits angehalten hatte oder sein Wagen noch rollte, konnte die Polizei bis gestern Abend nicht sagen.

Auto unter vorausfahrenden Laster geschoben

Fest steht aber, dass der hinter ihm fahrende Lastwagen, ein Schweinetransporter, mit voller Wucht auf den roten Kleinwagen auffuhr, der unter den vorderen Laster geschoben wurde. Über den genauen Unfallhergang soll ein Gutachter Auskunft geben, der gleich nach dem Unfall an die Unglücksstelle kam.

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Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen, zudem steht er unter Schock. Der 28-Jährige wurde deshalb ins Krankenhaus gebracht.

Die Bundesstraße 10 musste für eine halbe Stunde komplett gesperrt werden. Danach konnte sie für den Verkehr in Richtung Neu-Ulm wieder freigegeben werden. Die Fahrbahn Richtung Nersingen musste wegen der langwierigen Bergungsarbeiten allerdings für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Im abendlichen Berufsverkehr bildeten sich deshalb lange Staus.

An der Unfallstelle war innerhalb kürzester Zeit ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. (ssu)

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